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Fast jeder fünfte Einwohner hat Migrationshintergrund

Fast jeder fünfte Einwohner hat Migrationshintergrund - Fast jeder fünfte Einwohner in Deutschland hat ausländische Wurzeln. Jedes vierte Kind habe einen ausländischen Elternteil, sagte die Integrationsbeauftragte Beck bei der Vorstellung des Migrationsberichts. [Tagesschau.de] Die gute "Integrationsbeauftrage" wohnt anscheinend eh weit weg von allen Problemen - sonst waere diese Multikultitraeumerei kaum zu erklaeren. Integration kann auch nie einseitig funktionieren - primaer wichtig ist da der Wille und das Agieren des Hinzukommenden. Integration setzt auch voraus, das es etwas gibt, in das man sich integrieren will/soll - dazu muesste der Deutsche auch mal sich, sein Land, seine Kultur und seine werte definieren - und definieren duerfen. Und Toleranz als Hinnahme einer akzeptierten Abweichung von einer Norm setzt ja auch voraus, das es diese Norm gibt.
(x 23.06.2005)

Kommentare

Integration kann auch nie einseitig funktionieren - primaer wichtig ist da der Wille und das Agieren des Hinzukommenden. Vielleicht ließe sich durch entsprechende Gesetze ja eine gewisse Motivation schaffen? Integration setzt auch voraus, das es etwas gibt, in das man sich integrieren will/soll - dazu muesste der Deutsche auch mal sich, sein Land, seine Kultur und seine werte definieren - und definieren duerfen. Gibt's doch, den german oder european way of life... ;-) Und definieren ist ja nicht verboten hier. Und Toleranz als Hinnahme einer akzeptierten Abweichung von einer Norm setzt ja auch voraus, das es diese Norm gibt. Leitkultur, ick hör' Dir trapsen ;-) Begrüßen würde ich eine gegenseitige Toleranz der Kulturen. Ich trampel nicht mir Straßenschuhen durch die Moschee, im Gegenzug werden keine dummen Sprüchen über den Heiland am Kreuz gemacht...nurmalsoalsBeispiel. Problem in der Integration ist m.E. auch historischen Ursprungs: Als die ersten Gastarbeiter kamen, sollte der "Ali" (nicht meine Wortwahl) nur hier arbeiten. Integration bestand aus "Du machen das da". Aber sonst wollte mit denen doch keiner was zu tun haben. Kein Wunder, dass da eine Parallellkultur entstanden ist. Nicht schön, aber jetzt schwer zu ändern. Ich würd's aber begrüßen, wenn man sowas wie einen Sprachtest einführt - bei dem m.E. aber auch Englisch ausreichen sollte. Warum das? Wegen der Spezialisten. Freunde von mir arbeiten auch in diversen Ländern. Dort haben sie sich aber auch nicht die Mühe gemacht, mehr als ein paar Brocken der Sprache zu lernen. Warum? Im Betrieb läuft eh alles auf Englisch, private Kontakte beziehen sich überwiegend auf Kollegen. Und wenn schon Sprachtest, dann aber auch gleich für Deutsche! Was könnt das für ein himmlischer Frieden werden ;-) (Daysleeper - 27.06.2005)

Was haste gegen eigene Leitkultur? Gegenseitige Toleranz - gern. Aber in Maszen. Sprachtest auf Englisch!? Es geht nicht um temporaere Angestellte sondern um Leute, die hier dauerhaft leben wollen - was soll da Englisch bringen? (Ausser, du meinst, die Deutschen sollen sich eine neue Muttersprache zulegen) (ohne Namen - 28.06.2005)

Das "Leit". Aber Du bist ja auch Nationalimus aufgeschlossener als ich ;-) Ist Dir übrigens mal aufgefallen, wie hübsch man Sprachtest als falsch gebildete Vergangenheitsform lesen kann? Sprach-Test auf Englisch: Jo, hast recht, von meinen Freunden will da auch niemand auf immer und ewig bleiben. Gegenseitige Toleranz - gern. Aber in Maszen. Sach ich doch (Daysleeper - 29.06.2005)

Warum stoert das "Leit"? Aufgeschlossen ist der falsche Ausdruck... Aufgefallen: Ja ;))) "Sach ich doch": Klang aber anders - eher so, als sei Intoleranz etwas an sich Negatives... (ohne Namen - 30.06.2005)

1. Weil das Leit- wieder ein Überlegenheitsdenken impliziert. Weil es von einem Politiker gekommen ist, der m.E. nicht weit über den Tellerrand schauen kann. 2. Was wäre denn der richtigere? 4. In Maßen: Wie ich ja bereits zuzugeben bereit war, hat auch meine Toleranz ihre Grenzen und Tolerierbares findet spätestens dort ein Ende, wo das Strafgesetzbuch beginnt. (Daysleeper - 30.06.2005)

1. Wenn Kultur bei jemandem zu Ueberlegenheitsdenken fuehrt, hat der ein Problem aber die Kultur hat keins. Und Leitkultur ist eben Leitkultur und damit nicht automatisch Bestkultur. 2. K.A. aber ich sagte ja schon, das N. nicht automatisch boese ist, sondern nur, wenn man es uebertreibt. Da kann man Heimatliebe mit Tierliebe vergleichen o.ae. 4. Das Strafgesetzbuch sortiert in legal und illegal. Nicht alles Legale muss ich deshalb auch tolerieren und umgekehrt. (ohne Namen - 01.07.2005)

1. Leitkultur impliziert aber, dass diese Kultur eine bessere sei, an der sich andere zu orientieren haben. 2. Und ich sagte ja bereits an andere Stelle, dass Du vielleicht gut daran tätest, die Bedeutung des Wortes Nationalismus noch einmal kritisch zu hinterfragen oder einfach nochmal nachzuschlagen, zum Beispiel hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalismus ;-) 4. Jop, dennoch bin ich der Meinung, dass man illegales nicht tolerieren sollte. Die Gesellschaft jedenfalls toleriert es nicht, deshalb ja auch illegal. (Daysleeper - 01.07.2005)

Bin beim Schreiben grad rausgeflogen, also kurz: 1. Nicht automatisch besser, sondern existent bzw. heimisch bzw. anders. Und warum soll man (Einheimischer, Gast, Einwanderer) sich nicht daran orientieren? 2. Yep, ich seh da aber nix automatisch Schlechtes - wahrscheinlich verschwurbel ich das im Kopf nicht so mit den Nazizeiten, wie andere das tun!? Das Christentum ist ja auch nicht automatisch boese, weil Kreuzzuegler und Inquisitoren das gesunde Masz ueberschritten haben. 4a: Jain. Wenn es Regeln gibt, sollte man sich auch daran halten. Insofern sollte man die Regeln tolerieren - aber man muss nicht die Tat automatisch mittolerieren. Banales Beispiel: A haut B eine runter. Das ist verboten. Die Regel ist zu beachten und das Verbot zu tolerieren. Wenn B aber ein fieser Volldepp war, ist die Tat etwas, was ich tolerieren kann im Gegensatz zum Regelbruch durch die Tat ;) 4b: Jain. Gesetze beruhen zwar auf temporaer herrschenden Moralvorstellungen der gesellschaft, hinken aber nicht selten extrem hintereinander her (mal die Moral den Gesetzen, mal das Gesetz der Moral). (ohne Namen - 02.07.2005)

1. Dennoch bin ich der Meinung, dass man bei der Begriffwahl etwas mehr Feingefühl benutzen sollte. Leitkultur impliziert halt Überlegenheit. 2. Nein, Du verschwurbelst einfach die Begriffe. Mit Deiner ARgumentation könnte man auch den Hitler-Faschismus gutheißen a la "Gut, das mit den Juden war schlimm, aber die Autobahnen!". Natürlich wirst Du auch in den menschenverachtensten Ideologien irgendeinen Punkt finden, den man unterstützen könnte - aber deswegen gleich der ganzen Ideologie eine Lanze brechen? Leg doch einfach mal dar, was Dir an Nationalismus gefällt - und dann schauen wir mal, welchen Begriff Du wirklich meinst. 4a. Kann Dir nicht folgen. Da wo ich wieder folgen kann, sprichst Du von Selbstjustiz. Halt ich nichts von. 4b. Gut, dem kann ich zustimmen. (Daysleeper - 02.07.2005)

1. Leitkultur impliziert nur Ueberlegenheit, wenn man sie nach aussen anderen aufdraengen will. Intern ist sie einfach nur Selbstdefinition. 2. Es gibt keine Ideologie, die mir an sich gefaellt. Unter "Ein wenig Nationalismus wuerde uns gut tun" verstuende ich zb einen gesunden Egoismus von Staat/Buerger und Regierungen (machen alle anderen Laender auch, ohne Nazis zu sein), ein wenig mehr Identifikation mit dem Land, der Gemeinschaft der Bueger und auch Leistungen von Land und Buerger. 4a: Von Selbstjustiz habe ich nicht gesprochen und sie auch nicht befuerwortet. Dann eben anderes Beispiel: Ich kann tolerieren, wenn du bei Rot ueber die Ampel gehst, solange du damit niemandem schadest - den Regelbruch/die Verbotsmissachtung dagegen nicht. (ohne Namen - 03.07.2005)

1. Leitkultur bedeutet aber auch, dass man eine Kultur für überlegen erklärt und sie allen anderen (im Inneren) aufdrängt. Wie soll denn die deutsche Leitkultur aussehen? 2. keine Ideologie, die mir an sich gefaellt. Das ist an sich ja nicht verkehrt. Zum rest: Was genau verstehst Du denn unter einem gesunden Egoismus von Staat/Bürger und Regierungen? Der Rest Deiner Definition bestätigt meinen Verdacht: Was Du da aufzählst, sind zwar durchaus Bestandteile des Nationalismus - die einzelnen Dinge an sich haben mit Nationalismus aber nicht zwangsläufig etwas zu tun. Wenn ich Dich recht verstehe, plädierst Du für mehr Nationalbewusstsein/-stolz. Der Begriff Nationalismus umfasst das zwar auch (sie sind Bestandteil dessen), aber diese Begriffe sind bei weitem nicht alles, was Nationalismus ausmacht...siehe Weblink weiter oben. 4a: Öhhhem...doch. In Deinem Beispiel schon. Dein neues Beispiel: Jooah, okay, dem kann ich soweit zustimmen. (Daysleeper - 03.07.2005)

1. Nicht automatisch ueberlegen aber eben anders und selbst gewaehlt. Im Inneren sollte sie eher durch die Einheimischen langsam wachsen statt das ein paar Hansel 80 Mio Leuten was aufdraengen. Aber Gaesten/Einwanderern aufdraengen? Natuerlich. Wie sie aussehen soll? S.o. - das kann man nicht so schnell mit ein paar Worten erklaeren... 2. Etwas mehr gesunder Egoismus waere schon mal etwas mehr Eigennutz. Und fuer jeden Politiker sollte dann gelten "Mein Volk zuerst" - so, wie auch jeder normale Mensch zb fuer seine Lieben, seinen Dunstkreis, seine Familie agiert. Begrifflichkeiten: Deshalb habe ich auch keinen Hang zu einer bestimmten Ideologie. 4a: Noe, da ist nix mit Selbstjustiz, weil ich den Regelbruch ja NICHT toleriere. Selbstjustiz waere es ja erst, wenn ich meine, man duerfe das Recht in die eigene Hand nehmen. Und: Die Beispiele sollten auch nur aufzeigen, das es eben keine allgemeingueltige Verbindung legal/tolerant illegal/intolerant gibt. (ohne Namen - 04.07.2005)




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