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Einbruch-Serie in Laatzen

Gestern fanden 2 durchgeführte sowie 2 versuchte Einbrüche in Laatzen statt. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der angegebenen Telefonnummer zu melden. Laatzen-Grasdorf / zwei versuchte Einbrüche in Reihenhäuser Gestern, in der Zeit von 07.45 Uhr bis 18.00 Uhr, wurde bei zwei Reihenhäusern im Kiebitzweg versucht einzubrechen. An den jeweiligen Terrassentüren wurden Hebelspuren festgestellt. Ein Eindringen hat nicht stattgefunden. Sachschaden insgesamt 500,-- €. Laatzen-Rethen / Einbruch in Restaurant In der vergangnen Nacht, ca. 01.20 Uhr, ist in ein Restaurant in der Hildesheimer Straße eingebrochen worden. Ein Anwohner hatte zur o.a. Zeit verdächtige Geräusche aus dem Restaurant gehört und zwei Personen auf dem Parkplatz davor gesehen. Die von ihm informierte Polizei stellte vor Ort fest, dass ein Fensterflügel aufgebrochen/aufgehebelt worden war. Im Thekenbereich waren Schränke pp. durchsucht worden. Nach bisherigen Erkenntnissen ist nichts entwendet worden. Eine Sofortfahndung nach den o.a. Personen verlief negativ. Laatzen-Rethen – Einbruch in Wohnhaus In der vergangenen Nacht ist in ein Wohnhaus in der Bernhard-Ehlers-Straße eingebrochen worden. Nach Aufhebeln eines Fensterflügels gelangten der/die Täter in die Erdgeschoßräume und durchsuchten sie. Zur Tatzeit schliefen die Hausbewohner (48 und 45 Jahre) im Obergeschoß und gaben später gegenüber der Polizei an, gegen 01.00 Uhr, verdächtige Geräusche gehört zu haben. Erst am heutigen Morgen stellten sie den Einbruch fest. Gestohlen wurden eine sog. Geld-tasche mit 500,-- € sowie zwei Portemonnaies mit 150,-- und 50,-- €. Mögliche (weitere) Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Laatzen unter Telefonnummer 0511-1094315 in Verbindung zu setzen.
(LT-Team 23.06.2005)

Kommentare

Rethen, Grasdorf, Reihenhaus, Haus, Firma... was bin ich froh, das ich nur ne kleine Mietbutze in Laa-Mitte hab... Armut kann auch Vorteile haben };-) (ohne Namen - 23.06.2005)

Na ich finde es schon erschreckend wie sich die Kriminalität hier in Laazen entwickelt... (Tarantel - 23.06.2005)

Naja, warten wir mal auf den nächsten Jahresbericht der Polizei, ob sich die Kriminalität in Laatzen tatsächlich so erschreckend entwickelt. Es gibt da ja einen Unterschied zwischen gefühlter Zunahme der Kriminalität und tatsächlicher, soll heißen: Nur weil wir häufig über Delikte in der Zeitung lesen ( oder was drüber im Fernsehen sehen, Radio hören etc) bedeutet das ja nicht zwangsläufig, dass wir tatsächlich in unsichereren Zeiten leben. Wenn ich mich nicht täusche, wird dieser Effekt bei Fällen des Kindesmissbrauchs ziemlich deutlich: Man könnte ja durchaus den Eindruck bekommen, dass die Zahl da in den vergangenen Jahren stetig am Zunehmen ist. Wenn ich mich richtig an einen Zeitungsartikel erinnere, ist aber das Gegenteil der Fall, ich glaube, seit den siebziger Jahren sinkt die Zahl deutlich. Dass wir den gegenteiligen Eindruck haben, liegt daran, dass - wenn etwas passiert - es in den Medien eine Art Omnipräsenz erhält: Jede Zeitung, jeder Fernsehsender berichtet darüber. Dadurch entsteht der Eindruck, dass es in letzter Zeit häufiger passiere - tatsächlich hat sich lediglich bei den Medien etwas verändert: Es gibt viel mehr Zeitungen / Fernsehsender etc, und über derlei Themen wird einfach ausführlicher berichtet. Oder eben bei unserer Wahrnehmung: Früher wurde es uns gar nicht so sehr bewusst (gemacht), wenn etwas passiert ist. (Daysleeper - 24.06.2005)

Yep, zustimm. Aber es gibt eben auch die Realitaet und auch reales Ansteigen/Sinken, je nach "Branche". Und letztendlich sind die Empfindungen auch real. (ohne Namen - 24.06.2005)

auch reales Ansteigen/Sinken Yep, Kopfnick. Und letztendlich sind die Empfindungen auch real. Wobei man dabei ja dann auch mal kucken kann, inwieweit die Gefühle berechtigt sind. Jemand mit Klaustrophobie bekommt halt Panik im Fahrstuhl - deswegen ist ein Fahrstuhl aber noch nicht per se eine Bedrohung. (Daysleeper - 24.06.2005)

Vielleicht berichten ja auch einfach mehr Medien etc. über Kriminalität... früher hat man das ja gar nicht so mitbekommen ausser durch Mundpropaganda... insofern kommte es einem vielelicht deshalb so vor als wenn er mehr Kriminalität gäbe... Aber es gibt doch mit Sicherheit Statistiken... (Tarantel - 25.06.2005)

Doch, fuer den Betroffenen und zwar real. (ohne Namen - 25.06.2005)

1. Yep 2. Statistiken hab ich grad nicht zur Hand, aber in letzter Zeit angelesen: Handydiebstahl ist extrem angestiegen... Gewalttaten unter Jugendlichen ist extrem angestiegen... das heutige "Abziehen" kannte man zu meiner Schulzeit gar nicht... das "Happy Slapping" ist gaenzlich neu... Da mir noch kein Handy geklaut wurde und ich davon auch kaum hoere und ich selbst nicht mehr zur Schule gehe, ist das alles "gefuehlt" eigentlich kaum ein Problem... (ohne Namen - 25.06.2005)

Ist so nicht richtig: Der Fahrstuhl wird dem Betroffenen (sofern er nicht spontan mal aus der Halterung fällt und alle Bremsen versagen) kein Leid zufügen. Durchaus ist es zwar möglich, dass der Betroffene im Fahrstuhl leidet - aber nicht am Fahrstuhl selbst, sondern lediglich an seiner Klaustrophobie, für die in diesem Fall der beengte Raum im Fahrstuhl zwar Auslöser ist. Die Ursache ist aber in der Klaustrophobie zu suchen. Zur Abhilfe wird ja auch etwas an dem Klaustrophobiker verändert (nennen wir's einfach mal "seine Einstellung") und nicht etwa am Fahrstuhl. (Daysleeper - 25.06.2005)

"Happy Slapping" ist gaenzlich neu mir erst. wasn das? übersetzungstool sagt "hurtig" dazu... http://dict.leo.org/se?lp=ende&p=/M.o..&search=slapping (LT-Team - 25.06.2005)

Dieses "Abziehen" in den Schulen finde ich persönlich ziemlich schlimm (alle anderen Kriminalitäten natürlich auch). Aber dagegen könnte man ja etwas unternehmen, in dem man Einheitskleidung (ich sage bewusst nicht Schuluniform) einführt. Z.B. alle blaue Jeans und sagen wir mal schwarzes T-Shirt (und das alles nicht von Marken die sauteuer sind)... und schon gäbe es ein Problem weniger. (Tarantel - 26.06.2005)

Leute ueberfallen, pruegeln, vergewaltigen.. mit dem handy aufnehmen.. im Netz verbreiten.. damit angeben.. cool sein.. http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20347/1.html http://www.netzeitung.de/internet/338385.html ..und laengst kein rein britischer Jugendfreizeitspasz mehr... (ohne Namen - 26.06.2005)

Gegen Schuluniformen hab ich gewiss nix - aber das fiele mir nicht als erste Reaktion auf das Abziehen ein. Das ist auch kein Pipifax wie eine kleine Schulhofrangelei, sondern schlicht brutale Kriminalitaet - meist Bandenkriminalitaet - und dagegen muesste mit aller Schaerfe vorgegangen werden. Und nicht nur den Taetern muessten die Hammelbeine langgezogen werden, sondern auch desinteressierten, angeblich hilflosen Eltern, Lehrern und den Weichspuelern in der Gesellschaft. (ohne Namen - 26.06.2005)

Ich bin dafür, nur den Eltern die Hammelbeine lang zu ziehen (naja, und eben den Kindern). Man kann die versäumte Erziehung ja nun mal nicht der eh schon überforderten Schule übertragen. Wer Kinder hat, soll sich gefälligst auch drum kümmern, dass sie zu halbwegs vernünftigen Menschen heranwachsen. (Daysleeper - 26.06.2005)

Ich kann Euch jetzt nicht mehr folgen welchen Hammeln ääh Eltern sollen die Hammelbeine langgezogen werden? Denen der Kids die andere abziehen oder von den Kids die abgezogen werden... Mit einer Schuluniform könnte man der ganzen Abzieherei einfach den Boden unter den Füssen wegziehen... (Tarantel - 26.06.2005)

Upps, ganz uebersehen dank der netten Ergonomie :D Nach deiner Definition gaebs ja eigentlich nie eine reale Bedrohung (da ja dabei nie etwas real passiert)?! Wenn ich dir also im naechsten Monat taeglich auf die Omme haue und dabei sage, das mache ich auch im August, fuehlst du dich dann im August nicht bedroht? (ohne Namen - 27.06.2005)

Richtig. Die Schulen sollen auch nicht primaer die Erziehung uebernehmen aber sie haben eine Aufsichtspflicht und ausserdem sollten sie (und besonders die Lehrer) mehr Mut zeigen, manche Eltern auch mal auf den Topf zu setzen. (ohne Namen - 27.06.2005)

Denen der Kids, die andere abziehen sowieso. Den anderen insofern, das sie ihre Kinder so erziehen, das diese solche Vorfaelle melden. Die Schuluniform funktioniert nur bei Klamotten und nur in der unmittelbaren Schulzeit. Nett, aber im Prinzip wuerde man das problem damit nur aus dem Schulraum verdraengen. (ohne Namen - 27.06.2005)

Nach deiner Definition gaebs ja eigentlich nie eine reale Bedrohung (da ja dabei nie etwas real passiert)?! Nein, das habe ich nicht gesagt. Ich trete nur dafür ein, dass man das Gefühl, bedroht zu sein, hinterfragt. Wenn man sich einer völlig unbegründeten Hysterie hingibt, kann es durchaus hilfreich sein, zu erkennen, dass die Angst unbegründet ist. Siehe Klaustrophobiker: Wenn er lernt, dass ihm enge Räume nichts antun und seine Panik davor nur Ausdruck irgendeines seelischen Ungleichgewichts ist, wird er die vermeintliche Bedrohung als ebensolche erkennen und abhaken. Nehmen wir einen anderen Fall: Du stehst auf freiem Feld. Du weißt, dass rund um Dich Minen vergraben sind, die sofort explodieren, wenn Du auf eine trittst. Du weißt, dass sie so verteilt sind, das überall nur eine Fußbreite frei ist. Du musst durch das Feld. DAS ist in jedem Fall mal eine reale Bedrohung. Gegenteil: Du stehst auf freiem Feld. Du bist der festen, wenn auch vollkommen irrigen Überzeugung, um Dich rum lägen wie oben beschrieben Minen. Willkommen im Fahrstuhl. Und die Realität: Wir hatten hier mal einen Weltkrieg (jaja, wir hatten mehrere Kriege, nicht Haare spalten jetzt). Es ist durchaus möglich, dass in dem Feld, auf dem Du gerade stehst, noch ein Blindgänger liegt, der hochgeht, sobald Du auf ihn trittst. Es ist möglich - aber nicht sonderlich wahrscheinlich (wie viele feldgänger sind in den letzten Jahren spontan explodiert?). Wenn Dir jetzt aufgrund der puren Möglichkeit (unbeachtet der geringen Wahrscheinlichkeit) der Angstschweiß ausbricht, ist das eine übertriebene Reaktion. Genauso ist es, wenn ich mich bedroht fühle, obwohl die statistische Wahrscheinlichkeit sehr gering ist. Natürlich kann mir wirklich etwas passieren (das nennt sich Lebensrisiko), ich kann ja eben der eine von x-Millionen sein, der vom Blitz erschlagen wird. Genausogut kann ich der eine von x-Millionen sein, der im Lotto gewinnt. Sich deshalb aber gleich einen Termin beim Bestatter zu besorgen, um schon mal die Beerdigung zu planen, ist genauso falsch, wie den Job zu kündigen, da ja demnächst mit Lottomillionen zu rechnen sein dürfte. Wenn ich dir also im naechsten Monat taeglich auf die Omme haue und dabei sage, das mache ich auch im August, fuehlst du dich dann im August nicht bedroht? Wie hoch wäre die Wahrscheinlichkeit? Bei etwas um die 90 % (Du könntest ja zwischenzeitlich von der Idee Abstand nehmen oder überraschend beim Feldspaziergang auf einen Blindgänger treten)? In dem Fall würde ich mich durchaus bedroht fühlen (vorausgesetzt, Du bist größer als 1,80 m) ;-) Aber das widerspricht ja keineswegs meiner Argumentation. (Daysleeper - 27.06.2005)

Den Abzieher-Eltern und den Abzieher-Kids. Obwohl man vielleicht auch mal über ein prophylaktisches General-Hammelbeine-Langziehen nachdenken könnte *nichtmeinernst* ;-) (Daysleeper - 27.06.2005)

Wenn ich mir so manche Eltern anschaue, habe ich meine Zweifel, dass bei denen der Pott irgendetwas bringt ("Nanu, ich sitze auffem Pott. Was soll das denn? Verstehe ich nicht"). Verblöden liegt doch gerade voll im Trend. Anders kann ich mir zum Beispiel das gegenwärtige Fernsehprogramm nicht erklären :-) (Daysleeper - 27.06.2005)

Grinz.. ich bleib aber dabei, das die Bedrohung fuer betroffene nicht unreal ist. Und du kannst dich ja auch mal fragen, wie unterschiedlich dir die Bedrohung erscheint, wenn ich das Ankuendige, wenn: ..ich dir noch nie was getan habe ..ich dir bisher erst eins, zwei Male auf die Omme haute ..ich dir seit 4 Wochen taeglich auf die Omme schlug ..ich dir seit deiner Einschulung die Omme poliere ;) (ohne Namen - 28.06.2005)

:D (ohne Namen - 28.06.2005)

O menno, er versteht mich nicht und leugnet hartnäckig die Realität: Bekommt denn Otto-Normal-Laatzener gesagt: Nächste Woche breche ich bei Dir ein? Nein. Es besteht natürlich eine statistische Wahrscheinlichkeit: Wenn in Laatzen monatlich auf sagenwirmal 15000 Haushalt 5 Einbrüche kommen, dann halt von 5:15000. Die Wahrscheinlichkeit kann man noch runterrechnen, da einige Ortsteile halt weniger beliebt sind: Nix zu holen, zu aufmerksame Nachbarn etc. Deine Ankündigungen: ...noch nie was getan... geht mir amArsch vorbei, hab ich häufig genug zu hören bekommen ;-) In den restlichen Fällen: Ja, da fühle ich mich bedroht, aber da besteht ja auch ein Anlass zu. In den Fällen der allgemeinen Kriminalität besteht nur eine gewisse Wahrscheinlichkeit (Lebensrisiko). Wenn Du Dich dadurch ernsthaft bedroht und geängstigt fühlst: Wie groß ist Deine Angst, die Straße zu überqueren, da lauern doch gefährliche Autos! (Daysleeper - 29.06.2005)

In der vergangenen Nacht, ca. 23.45 Uhr, hörten Bewohner eines Wohnhauses im Eschenweg (Oesselse) verdächtige Geräusche aus dem Erdgeschoß. Beim Nachsehen sah man einen Mann weglaufen und stellte fest, dass dieser vorher offenbar versucht hatte, das auf Kipp stehende Küchenfenster aufzuhebeln. Eine polizeiliche Sofortfahndung, an der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde, verlief leider negativ. (LT-Team - 30.06.2005)

Dann fuehlst du dich also auch bedroht, obwohl es um etwas geht, das nur moeglich sein koennte, aber nicht passiert ;) Strasze: Wer keine Angst hat beim Ueberqueren der Straszen wird ueberfahren. Die Evolution liebt die Aengstlichen ;) (ohne Namen - 30.06.2005)

Okay, jetzt noch einmal ganz langsam, nur für Dich. Wir können uns darauf verständigen, dass ein Unterschied besteht, zwischen einer Bedrohung, die direkt an einen bestimmten Menschen gerichtet wird, und der lediglich statistischen Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Raubüberfalls zu werden? Dann dürften sich Deine Fragen eigentlich von selbst beantworten. Zu den Autos: Ich wage wirklich zu bezweifeln, dass Du immer voller Angst über die Straßen schleichst. Vorsichtig, sicherlich, weil Du weißt: Es könnte mich ein Auto überrollen. Aber Du gehst doch sicher nicht in endloser Panik über die Straße, mit der festen Überzeugung: Jetzt WIRD mich ein Auto überrollen. Und zu Deiner Evolutionstheorie: Survival of the feigest? Glaub' ich nicht dran. (Daysleeper - 30.06.2005)

1. Ich versteh ja was du meinst und kann die Unterschiede erkennen. Aber letztendlich ging es um die Wahrnehmung des Einzelnen. Auch, wenn man etwas krankhafte Phobie nennt, sind die Wahrnehmungen fuer den Betroffenen real. 2. Ohne Angst keine Vorsicht. 3. Ohne Angst keine Vorsicht und ohne Vorsicht stuerbe der Mensch aus. (ohne Namen - 01.07.2005)

Zu 1. (den Rest lass ich einfach mal so stehen, was keineswegs als Zustimmung missverstanden werden sollte): Jaha, aber nur aus der gestörten Wahrnehmung eines Einzelnen lässt sich ja noch nicht die tatsächliche Situation erkennen. Ergo: Wenn jemand, aufgrund einer gestörten Wahrnehmung (die meinetwegen durch übereifrige Medienpräsentation entstanden ist) mein, wir lebten in einer Gesellschaft mit hoher Kriminalität, dann mag sich der Mensch ja subjektiv bedroht fühlen - objektiv ist er das aber nicht. Daher wäre dann auch eher etwas an seiner Einstellung zu überprüfen und nicht an der gesellschaftlichen Situation. (Daysleeper - 01.07.2005)

Das Problem ist ja: gestoerte Wahrnehmung und tatsaechliche Situation sind sehr schwammig und oft relativ. Gefuehlte Kriminalitaet: Auch das ist relativ. Und eben sehr abhaengig von der einzelnen Sichtweise/Erfahrung - und eben auch von dem, was gesellschaftlich (auch durch Medien) transportiert wird. Wenn in der Flemingstr. taeglich Autos aufgebrochen werden und der dortige Anwohner meint, die Welt sei voller Autoknacker, wird der aus der Marktstr., wo keine Autos geknackt wurden, das voellig anders sehen. Aber wer hat Recht und wer Unrecht? Was ist real und was gefuehlt? Letztendlich geht es doch grad um Empfindungen, wenn man fragt, wie sicher oder bedroht sich die Menschen fuehlen - und die haben halt Ursachen, die sich mit einem "Ist doch alles real halb so wild" nicht wegwedeln lassen. (ohne Namen - 02.07.2005)

Das Problem ist ja: gestoerte Wahrnehmung und tatsaechliche Situation sind sehr schwammig und oft relativ. Das Versuch ich Dir doch die ganze Zeit klarzumachen. Ergo sollte man seine subjektive Wahrnehmung einer objektiven Prüfung unterziehen. Dein Flemingstraßenbeispiel stützt meine Argumentation: Wenn die beschriebene Situation der Realität entspricht, ist es ja durchaus gerechtfertigt, wenn der Flemingstraßler sich um sein Auto sorgt. Wenn hingegen der Marktstraßler unruhig schläft wegen seines Autos, so wäre das ein Beispiel für verzerrte Realitätswahrnehmung. Und Deine Argumentation, dass es um Empfindungen gehe: Eben nicht. Davon lassen sich nur viele leiten. Und wenn Du sagst: die Empfindungen haben halt Ursachen, dann muss man sich die Ursachen auch anschauen. Ist die Ursache, dass tatsächlich eine hohe Gefährdung besteht, sollte man etwas gegen die Gefährdung tun. Merkt man aber (und das ist, was ich die ganze Zeit sage), dass da jemand nur um Rad dreht, weil er seine Situation falsch einschätzt, sollte man schauen, dass man ihm zu einer realistischen Einschätzung verhilft. Aktuelles Beispiel: Wenn wir uns mal dem Thema Jugendkriminalität zuwenden, so würde doch wohl fast jeder von uns davon ausgehen, dass die angestiegen ist. Wie eine aktuelle Studie belegt, ist aber das Gegenteil der Fall, kuckst Du hier: http://www.haz.de/hannover/280187.html (Daysleeper - 02.07.2005)

selektive wahrnehmung. schwangere sehen auch nur noch kinderwagen... ;) (LT-Team - 02.07.2005)

Das Versuch ich Dir doch die ganze Zeit klarzumachen. Ergo sollte man seine subjektive Wahrnehmung einer objektiven Prüfung unterziehen. Und ich versuchte klarzumachen, das subjektiv und objektiv schwammig und relativ sind ;) Dein Flemingstraßenbeispiel stützt meine Argumentation: Wenn die beschriebene Situation der Realität entspricht, ist es ja durchaus gerechtfertigt, wenn der Flemingstraßler sich um sein Auto sorgt. Wenn hingegen der Marktstraßler unruhig schläft wegen seines Autos, so wäre das ein Beispiel für verzerrte Realitätswahrnehmung. Warum? Sicher koennte er die Realitaet ignorieren und mit einem "passiert ja nur da" ignorieren. Er kann aber auch besorgt sein, weils ja nur eine strasze weiter passierte. Oder er ist besorgt, weil er nicht in Straszen denkt, sondern den Ort an sich betrachtet/bewertet. Und Deine Argumentation, dass es um Empfindungen gehe: Eben nicht. Davon lassen sich nur viele leiten. Und eben DAS ist die Realitaet! Unsere Empfindungen, gefuehle, Instinkte, Triebe, usw. SIND real und SIND die Realitaet. Und wenn Du sagst: die Empfindungen haben halt Ursachen, dann muss man sich die Ursachen auch anschauen. Ist die Ursache, dass tatsächlich eine hohe Gefährdung besteht, sollte man etwas gegen die Gefährdung tun. Merkt man aber (und das ist, was ich die ganze Zeit sage), dass da jemand nur um Rad dreht, weil er seine Situation falsch einschätzt, sollte man schauen, dass man ihm zu einer realistischen Einschätzung verhilft. Richtig, ABER was nun eine realistische Einschaetzung ist, ist individuell, relativ, usw. Aktuelles Beispiel: Wenn wir uns mal dem Thema Jugendkriminalität zuwenden, so würde doch wohl fast jeder von uns davon ausgehen, dass die angestiegen ist. Wie eine aktuelle Studie belegt, ist aber das Gegenteil der Fall, kuckst Du hier: Einer staatlichen Statistik entnahm ich letztens, das zwar die Jugendkriminalitaet zahlenmaeszig leicht abgenommen hat, aber die Schwere der Delikte zunahm. Platt gesagt: Man bekommt nun seltener auf die Fresse, aber wenn, dann richtig ;) Letztendlich kommt es eben doch auch auf die individuellen Erfahrungen an. Wer hat Recht oder Unrecht? Der, der stur zu jeder Tageszeit von A nach B geht und dabei Probleme hat, sich ein Bild macht und davon berichtet - oder der, der schlau genug ist, manche Ecken zu machen Zeiten zu meiden und daher viel weniger negative erfahrungen macht? (ohne Namen - 03.07.2005)

Das geht aber auch umgekehrt, wenn man den Wald wegen der Baeume nicht sieht... (ohne Namen - 03.07.2005)

Okay, kommen wir also zu dem Schluss, dass wir beide sehr unterschieldiche Ansichten der Realität haben. Hast Du irgendetwas Geisteswissenschaftliches studiert? Würde einiges erklären :-) (Daysleeper - 03.07.2005)

1. Der Unterschied beginnt schon bei der Wahrnehmung der Realitaet - fuer dich scheint sie sehr "fix" zu sein - fuer mich eher "relativ" ;) 2. Noe, um Gottes Willen... schlichtes Arbeiterkind mit dem Hang, realistisch zu sein und die Dinge von moeglichst allen! Seiten zu betrachten...;) (ohne Namen - 04.07.2005)

Alt-Laatzen / versuchter Einbruch in Textilgeschäft In der vergangenen Nacht, 03.20 Uhr, wurde die Polizei Laatzen zu einem versuchten Einbruch in ein Textilgeschäft in der Hildesheimer Straße gerufen. Der Inhaber hatte verdächtige Geräusche gehört und die Polizei informeirt. Vor Ort wurde festgestellt, dass versucht worden war, die Eingangtür aufzuhebeln, aber nicht gelang. Sachschaden ca. 500,-- €. Alt-Laatzen / Einbruchsdiebstahl in Bäckerei In der vergangenen Nacht wurde in eine Bäckerei in der Ahornstaße eingebrochen. Die dortige Eingangtür wurde massiv aufgehebelt. In der Bäckerei wurden ca. 150,-- € aus der Ladenkasse entwendet, außerdem mehrere Packungen Kaffee. Alt-Laatzen / versuchter Einbruch in Friseursalon Ebenfalls in der vergangenen Nacht ist versucht worden, in ein Friseursalon in der Hildesheimer Straße einzudringen. Entsprechende Hebelspuren wurden an der Eingangstür festgestellt. Sachschaden ca. 500,-- €. (LT-Team - 07.07.2005)




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