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Späte Schwangerschaft gefährdet Mutter und Kind

Späte Schwangerschaft gefährdet Mutter und Kind - Mehr und mehr Frauen entscheiden sich dafür, erst spät im Leben ein Kind zu bekommen. Doch das Risiko von Komplikationen ist hoch. [Netzeitung.de / Wissenschaft] Natur pur halt. Erhoehte Anzahl von Fehlgeburten und Unfruchtbarkeit schuetzen zu alte Frauen davor, ueberhaupt schwanger zu werden bzw. vor "Ausschuss". Aber die Selbstverwirklichung der modernen Frau passt halt nicht dazu: Mit 20 passt das Kind nicht zum flotten Disco- und Uni-Leben, mit 25 nicht zur Karriere und mit 30 nicht zum Yoga-Kurs, zum Urlaubswunsch oder zur Garderobe. Et voila... Warum der Mediziner allerdings 25-35 empfiehlt, obwohl dann schon 10 Jahre Fruchtbarkeit vergangen sind, ist mir grad schleierhaft...
(x 22.06.2005)

Kommentare

damit die diskozeit vorbei ist, die garderobe komplett und frau beim yoga-kurs noch auf warteliste steht... :) im ernst: ist doch für viele genau die richtige zeit. gesundheitlich ok. und bei gesellschaftlich vorgesehenem / gehofftem (wenn nix dazwischen kommt) lebenslauf auch finanzierbar. und gleichzeitig noch vor der evolutionsgrenze. (Gast - 23.06.2005)

Ich rede ja nicht von modischen Wuenschen, sondern eher von den natuerlichen Gegebenheiten. Ab 15/16 sind Frauen in der Regel (auch ich will mal Wortspielen :D) geschlechtsreif und empfaengsnisbereit. Darauf, das wir gegenwaertig einen Verkindlichungs- und Jugendwahn pflegen, pellt sich Elter Natur ein Ei. Und ab 25/30 steigen manche Risiken sehr an (zb Down-Syndrom). Ab Mitte 20 beginnt auch der koerperliche Verfall. Und die Eier der Frau sind halt da und liegen so rum und je laenger sie rumliegen, desto mehr sind sie auch schaedlichen Umwelteinfluessen (Gifte, Gentech, Strahlungen, etc) ausgesetzt. Etc. (ohne Namen - 23.06.2005)

Und ab 25/30 steigen manche Risiken sehr an (zb Down-Syndrom). Ab Mitte 20 beginnt auch der koerperliche Verfall. Und die Eier der Frau sind halt da und liegen so rum und je laenger sie rumliegen, desto mehr sind sie auch schaedlichen Umwelteinfluessen (Gifte, Gentech, Strahlungen, etc) ausgesetzt. Das habe ich mir neulich auch mal vor Augen gehalten, wie lange die Eier z.b. in meinem Körper schon "rumliegen".... da sind halt auch schon paar ziemlich alte, nicht mehr brauchbare Exemplare drunter... Das hat aber nur was damit zu tun, wie schnell man dann schwanger wird.... Gendefekte denke ich mal kommen auch bei einer 20igjährigen Mutter zum tragen.... da spielt das Alter denke ich keine Rolle. Dass man heute später Kinder bekommt finde ich grundsätzlich nicht schlimm... die Menschen werden im allgemeinen ja auch älter also noch vor 50-70 Jahren insofern ist diese Verschiebung doch okay. Im Endeffekt muss jede Frau das für sich entscheiden... fühlt sie sich noch fit für ein Kind, denn eine Schwangerschaft ist halt eine grosse körperliche Belastung. (Tarantel - 23.06.2005)

Das habe ich mir neulich auch mal vor Augen gehalten, wie lange die Eier z.b. in meinem Körper schon "rumliegen".... da sind halt auch schon paar ziemlich alte, nicht mehr brauchbare Exemplare drunter... Das hat aber nur was damit zu tun, wie schnell man dann schwanger wird.... Gendefekte denke ich mal kommen auch bei einer 20igjährigen Mutter zum tragen.... da spielt das Alter denke ich keine Rolle. Das Alter bestimmt die Zeitdauer, in der die Eier Strahlung, Teilchen und Giften ausgesetzt sind. Je laenger desto mehr. Dass man heute später Kinder bekommt finde ich grundsätzlich nicht schlimm... die Menschen werden im allgemeinen ja auch älter also noch vor 50-70 Jahren insofern ist diese Verschiebung doch okay. Eigentlich nicht - sie ueberleben nur besser das Altern als frueher. An der eigentlichen biologischen Lebensdauer hat sich nichts geaendert. Und die reale Biologie, was Schwangerschaft&Co betrifft, wird davon ja nun auch nicht beruehrt. Im Endeffekt muss jede Frau das für sich entscheiden... fühlt sie sich noch fit für ein Kind, denn eine Schwangerschaft ist halt eine grosse körperliche Belastung. Sicher selbst entscheiden. Aber wenn schon gegen alle Vernunft und Erkenntnisse, dann bitte auch nicht rumjammern, wenn Schrott auftaucht, nicht moralisieren und wenns geht, diese Selbstverwirklichungswuensche ab einem gewissen Alter auch selbst finanzieren. (ohne Namen - 24.06.2005)

Eigentlich nicht - sie ueberleben nur besser das Altern als frueher. An der eigentlichen biologischen Lebensdauer hat sich nichts geaendert. Und die reale Biologie, was Schwangerschaft&Co betrifft, wird davon ja nun auch nicht beruehrt. Kann sein....muss aber nicht. Denn früher hat es einfach weniger oder gar keine Menschen gegeben, die das überhaupt ausprobiert hätten mit 40 noch schwanger zu werden... insofern hat man gar keine Vergleiche. Der Boom ist ja erst seit ca. 10 Jahren aktuell... (Tarantel - 25.06.2005)

Hae? Grad frueher hat man das doch einfach praktiziert, ohne nachzudenken und da gabs auch keine Verhuetung (ausser hinterher)... Trotzdem aendert die heutige laengere Lebensdauer nix an der Natur des Menschen - der haette auch frueher so alt werden koennen, wenn es damals die heutige Medizin, Sicherheit und Ernaehrung gegeben haette. Vergleichbar mit den heute groeszeren Menschen -> gabs frueher nur weniger wegen der Mangelernaehrung. Oder das besonders Maedels heute einen Tick frueher geschlechtsreif werden -> da sind Hormone in der Umwelt/Nahrung verdaechtig. (ohne Namen - 25.06.2005)

Trotzdem aendert die heutige laengere Lebensdauer nix an der Natur des Menschen Da magst Du ja grundsätzlich recht haben...aber wer sagt denn, dass es NICHT die Natur des Menschen ist sich auch nach 30 Jahren Lebenszeit noch gesund fortzupflanzen. Mit Sicherheit sind die Voraussetzungen zwischen 20 und 28 die allerbesten die man nur haben kann...dagegen spreche ich nicht... aber ungesund ist eine Schwangerschaft danach auch nicht.... nur für den Menschen vielleicht (mit Betonung auf vielleicht) etwas anstrengender. Für die Kindererziehung und den allgemeinen "Kinderstress" ist man m.E. mit 30 bei weitem besser geeignet... man steht meistens mit beiden Beinen fest im Leben, hat sich selbst schon "gefunden"... weiss was man will etc... das kannst Du von 20 bis 25jährigen heute meistens noch nicht behaupten. Und Thema Vergütung: täusch Dich mal nicht : die Frau war bislang in jedem Zeitalter sehr gut in der Lage, zu verhindern dass sie schwanger wurde.... mit verschiedensten Methoden... (Tarantel - 26.06.2005)

Da magst Du ja grundsätzlich recht haben...aber wer sagt denn, dass es NICHT die Natur des Menschen ist sich auch nach 30 Jahren Lebenszeit noch gesund fortzupflanzen. Na, die Natur halt (siehe die Punkte/Probleme, die wir hier schon hatten) Mit Sicherheit sind die Voraussetzungen zwischen 20 und 28 die allerbesten die man nur haben kann...dagegen spreche ich nicht... Von Natur aus ab ca. 15 aber ungesund ist eine Schwangerschaft danach auch nicht.... nur für den Menschen vielleicht (mit Betonung auf vielleicht) etwas anstrengender. Je aelter, desto mehr Komplikationen (auch Gefahren fuer die Mutter) und desto mehr Fehlgeburten (auch Gefahren) oder "Schrott". Ich wuerde das nicht grad als nur "ein bisschen anstrengender" bezeichnen. Für die Kindererziehung und den allgemeinen "Kinderstress" ist man m.E. mit 30 bei weitem besser geeignet... man steht meistens mit beiden Beinen fest im Leben, hat sich selbst schon "gefunden"... weiss was man will etc... das kannst Du von 20 bis 25jährigen heute meistens noch nicht behaupten. Das wuerde ich heutzutage garantiert auch nicht von 30ern behaupten ;) Und Thema Vergütung: täusch Dich mal nicht : die Frau war bislang in jedem Zeitalter sehr gut in der Lage, zu verhindern dass sie schwanger wurde.... mit verschiedensten Methoden... Ja, ueberwiegend nachtraegliche Verhuetung (Spuelung, Abtreibung, Aussetzen, in den Brunnen werfen, etc) (ohne Namen - 26.06.2005)

Ja, ueberwiegend nachtraegliche Verhuetung (Spuelung, Abtreibung, Aussetzen, in den Brunnen werfen, etc) Da irrst Du Dich gewaltig... es gab diverse Kräuter, diverse Arten von Scgwämmchen etc. die sich di Frau einführen konnte... krieg es jetzt nicht mehr so zusammen...hatte da mal ein interssantes Buch gelesen. Und im übrigen denke ich mal kennen die meisten Frauen (auch früher schon) ohren Körper recht gut, so dass sie wissen zu welcher Zeit eine Schwangerschaft ausgeschlossen ist. Je aelter, desto mehr Komplikationen (auch Gefahren fuer die Mutter) und desto mehr Fehlgeburten (auch Gefahren) oder "Schrott". Ich wuerde das nicht grad als nur "ein bisschen anstrengender" bezeichnen. Da hätte ich auch gern mal eine der berühmten Statistiken gesehen, weil ich das so nicht glaube. (Tarantel - 26.06.2005)

Und Thema Vergütung Oh mein Gott ich meinte Verhütung...dicker Finger auf der Tastatur... (Tarantel - 26.06.2005)

Verhuetung: Yep, gegeben hat es viel, nur wars halt nicht immer so wirksam, weshalb die nachgeburtliche Abtreibung Usus war. Statistiken: Google nach Schwangerschaft, Alter, Risiko und dir begegnet zumindest immer wieder die magische "35". Verguetung: Vertuetung waere tatsaechlich passender gewesen ;) Und noch zwei Einwuerfe zur Lebensplanung: 1. Bis vor relativ kurzer Zeit (und in anderen Kulturen noch heute) war mensch ab Geschlechtsreife auch gesellschaftsreif, gruendete Familien, Doerfer und Hoefe, regierte oder betrieb Ackerbau, Viehzucht und Kriege. Deine These, man sei heutzutage erst ab 30 reif genug fuer den natuerlichen Vorgang Kinderkriegen, ist somit eigentlich ein Armutszeugnis. 2. Wenn jemand meint, er sei erst "reif" genug fuers Kinderkriegen, nachdem die Selbstverwirklichung in Ausbildung, Beruf, Karriere, Freizeit und Urlaub erledigt sei, darf man sich auch mal fragen, ob es ueberhaut so sinnvoll ist, wenn Leute Kinder bekommen, die bei ihnen einen anscheinend recht geringen Stellenwert haben (zumindest erst nach den oben aufgezaehlten Dingen). (ohne Namen - 27.06.2005)

Zu Punkt eins: Man ist zwar vom "köroerlichen durchaus reif mit 15 bereist Kinder zu bekommen... aber ich bezweifle, dass man auch in früheren Zeitaltern (die Du ja hier anführst) wirklich seelisch reif dafür war Kinder zu bekommen... ich denke mal da ging es oft genug darum die Mädchen "gut" zu verheiraten und die wurden dann auch oft genug gar nicht gefragt ob sie das alles wollen udn oft genug von ihren Männern auch vergewaltigt... was auch nicht unwesentlich an der Stellung der Frau in der damaligen Gesellschaft lag...aber man kann mir erzählen was man will..aber nicht, dass eine 15jährige reif genug ist um ein Kind zu erziehen... zu Punkt zwei: Ich finde das nicht schlimm... denn man bekommt ein Kind ebend heutzutage oft erst dann, wenn man sich "voll und ganz" dem Kind widmen kann und möchte und nicht dann wenn es nur die zweite oder dritte Geige im Leben spielt weil andere Dinge wichtiger sind... das ist doch nur positiv für das Kind... wann man das macht ist doch im Grunde egal...bei manchen ist das mit 20 okay bei manchen mit 30 bei manchen nie... (Tarantel - 27.06.2005)

1. koerperlich faehig ab Ende Pubertaet, ausreichend k. gereift etwas spaeter. Geistig waren damals alle schon viel reifer. 2. Tolle Einstellung, wenn Kinder an sich schon 3. Geige sind. Und bei den meisten sind 1. und 2. geige ja nicht zementiert - der Erhalt bleibt aktuell - also spielen Kinder auch dann noch 3. Geige... (ohne Namen - 28.06.2005)

2. Tolle Einstellung, wenn Kinder an sich schon 3. Geige sind. Und bei den meisten sind 1. und 2. geige ja nicht zementiert - der Erhalt bleibt aktuell - also spielen Kinder auch dann noch 3. Geige... Falsches Reininterpretieren deinerseits in meine Aussage...aber damit habe ich im Grunde schon gerechnet..macht nix. Die Kinder spielen in dem Moment wo man sie sich bewusst "anschafft" die absolut erste Geige... denn dann ist man sich der vollen Konsequenzen bewusst... insofern ist das absolut optimal für die Kinder... die Eltern wissen genau auf was sie sich einlassen, sie sind bereit in ihren eigenen Bedürfnissen zurückzustecken für das Kind... diese Einstellung bezweifle ich, bei Eltern nei denen das Kinderkriegen so "aus Versehen" passiert und bei denen, die halt Kinder haben weil die gute deutsche Durchschnittsfamilie halt Kinder hat. Bei dem von mir beschriebenen verspäteten Kinderkriegen weil man erst einmal andere Dinge wie Ausbildung, Berufserfahrung, Reisen , Konsum etc. im Vordergrund stehen spielen nicht die KINDER die dritte Geige sióndern der KINDERWUNSCH.... diese Priorität verschiebt sich dann halt irgendwann mal und dann passiert das oben beschriebene Kinderwunsch steht ganz oben und Kind spielt Hauptrolle... na wenn das nicht optimal ist weiss ich es auch nicht. (Tarantel - 28.06.2005)

Wer schon bis 30 geplant wartet und die 10, 15 geeignetsten Jahre eher mit Ausbildung, Uni, Karriereleiter, usw. verbracht hat, hat damit eben Prioritaeten gesetzt, die nicht nur temporaer Aufmerksamkeit beduerfen und eben nicht zementiert sind. Die wenigsten rasen doch die Karriere-, Selbstverwirklichungs- und Konsumtreppe hinauf, um sich dann ernsthaft(!) von dem Ruf "Vergiss nicht das Kinderkriegen" dauerhaft aufhalten zu lassen und eine 180-Grad-Kehre zu machen. Da wird sich dann dem Gesellschaftsdiktat, das jeder - besonders Frauen - doch mal ein Kind in die Welt setzen muesste, gebeugt, waehrend unbewusst die "Treppenlaeufe" weiter im Kopf rumspuken. Da sind mir jene, die sich entscheiden und dabei eben gegen Kinder entscheiden, weils halt nicht zusammenpasst und sie weder sich noch einem Kind einen faulen Kompromiss antun wollen, viel lieber. Btw: "Aus Versehen" ist nicht unbedingt so negativ, wie du es darstellst, sondern halt Millionen Jahre andauernde Natur gewesen ;) (ohne Namen - 29.06.2005)

Lassen wir mal die Karrierefrauen aussen vor...bei denen gebe ich Dir recht was Dein obiges Posting angeht... Nehmen wir doch mal mihc als Beispiel... ich war mit 18 mit der Schule fertig (hatte ich schon mal 3 fruchtbare Jahre vergeudet)... habe dann 2 Jahre gelernt...war ich 21... dann hab ich ein wenig Berufserfahrung gesammelt...war ich 23... dann noch eine Weiterbildung gemacht war ich 25... das alles hab ich nicht gemacht um die Karriereleiter raufzufallen, sonder um im normalen Berufsleben auch nach einem evtl Aussetzen wegen Kind noch ne Chance zu haben... Dann war ich ein wenig egoistisch und wollte mir erst ein paar schöne unbeschwerte Jahre machen... aber ich hatte immer im Hinterkopf: ja ich will auch ein Kind! Aber jetzt noch nicht, jetzt stehen für mich noch andere Dinge im Vordergrund.... egoistisch..okay...aber meine Entscheidung... So seit ca. 1 Jahr fühle ich mich selbst erst "reif" für ein Kind, dass heisst ich bin in der Lage finanziell für mein Kind zu sorgen ich bin bereit es an erste Stelle zu stellen und meine persönlichen Wünsche hintenan zu stellen... Jetzt sag mir was ist daran faslch? (Tarantel - 29.06.2005)

Ich bewerte das weniger, sondern weise nur auf Sachlagen und Konsequenzen hin. Was du da beschreibst, ist ja auch eine Art Karriere - um die Begrifflichkeit muss ja nun nicht gestritten werden. Und was heiszt "in der Lage finanziell fuer mein Kind zu sorgen"? Konntest du Vermoegen anhaeufen, aus derem Ertrag du dich und Kind versorgen kannst? Hast du einen Versorger gefunden, der dich und Kind versorgt? Wenn nicht, bliebe ja nur die Moeglichkeit selbst dafuer zu sorgen, statt sich ums Kind zu kuemmern - ausser halt, du bist Versorger und Partner kuemmert sich ums Kind und du versorgst ihn mit. So oder so hast du die besten Jahre schon durchlaufen, deine Eier wurden eben laengerer Zeit Umwelteinfluessen ausgesetzt und dein Koerper durchlaeuft auch schon einige Jahre den Verfallsprozess. Ich weise in erster Linie doch nur auf Natur und Gegebenheiten hin - und fuer die kann ich nix. (ohne Namen - 30.06.2005)

Ja für die Natur kannst Du in der tat nichts... ich gebe Dir ja auch nicht unrecht.... Ich im Gegenzug weise nur darauf hin, dass die Zeiten sich gewandelt haben und ein Kind mit über 30 durchaus nichts unnormales ist... neulich gabs mal ne Statistik nach der jede x. Erstgebärende (war ne ziemlich hohe Zahl´) über 30 ist... das bestätigt doch im Grunde, dass es auch da noch gut funktioniert (trotz älterer Eier). Und was heiszt "in der Lage finanziell fuer mein Kind zu sorgen"? Konntest du Vermoegen anhaeufen, aus derem Ertrag du dich und Kind versorgen kannst? Hast du einen Versorger gefunden, der dich und Kind versorgt? Ebend relativ finaziell unabhängig zu sein ob nun unabhängig vom Staat oder unabhängig von Mama und Papa... Ja und man konnte auch Vermögen anhäufen für den fall, dass man ein Kind bekommt und dan ein bis zwei Jahre nicht arbeiten kann oder möchte. Und ja...man konnte auch einen "Versorger" finden, d.h. man ist nicht alleine mit dem Kind...alles nicht ganz unwichtig für meine Begriffe. Ein Kind kostet halt nunmal viel geld... (Tarantel - 30.06.2005)

1. Absatz: Sicher ist es normal geworden, das sich Frauen erst nach Selbstverwirklichung kurz vor den Wechseljahren und notfalls mit medizinischer Gewalt einen Braten in die Roehre schieben lassen (wollen und sollen). Und fuer manche ist es normal, sich mit dem Hammer auf den Kopf zu hauen. Ich bewerte das nicht sonderlich (ausser mit einer pers. meinung) aber letzteren sag ich "Das tut weh und ist riskant" - und nix anderes sag ich ueber die Ersteren ;) Und ja, die Zahlen sind nicht neu. 2. Absatz: Es gibt Finanzierungsalternativen - dummerweise sind Maenner immer noch in der Rollenecke, unbedingt Broetchenverdiener sein zu muessen, waehrend die Frauen sich das fuer sich zusaetzlich auch noch eingeredet haben. Da ackern dann beide eben in der fruchtbarsten Zeit auch "wegen der Finanzierung", obwohl es finanztechnisch evtl. gereicht haette, wenn immer nur ein Partner die Broetchen verdient. "Kinder kosten viel Geld" = Ansichtssache und oft relativ. (ohne Namen - 01.07.2005)

zu Absatz 1: auch nicht viel riskanter als mit 25... und: ein Kind zu bekommen und vor allem es groß zu ziehen ist eh ein sehr riskantes Unterfangen...ob nun mit 15 mit 20 oder mit 35... mit 35 jedoch hat man selbst schon etliches an Lebenserfahrung gesammelt, was nicht ganz unnützlich sein kann...was man mit 15 noch nicht unbedingt behaupten kann. zu Absatz 2: Welche Finanzierungsalternativen? (Tarantel - 02.07.2005)

1. "nicht viel riskanter": Ein Geruecht. Und wo ist es ein riskantes Unterfangen, Kinder grosz zu ziehen? Lebenserfahrung ist, wenn man im Leben erfahrungen sammelte. Rein statistisch stimmt die rechnung "Mehr Leben = mehr erfahrungen" sicherlich. Aber die Realitaet zeigt, das es oft anders ist - und so mancher 15/20jaehrige hat davon mehr als so mancher 30/35jaehrige (oder aelter). 2. Die genannten. s.o. (ohne Namen - 03.07.2005)

Aber die Realitaet zeigt, das es oft anders ist - und so mancher 15/20jaehrige hat davon mehr als so mancher 30/35jaehrige (oder aelter). Wenn man aber alles 20igjährigen mit allen 30igjährugen vergleicht dürfte da bei den Älteren im Grundsatz schon mehr Erfahrung sein... es gibt natürlich immer die rühmlichen Ausnahmen... Ja und ein Kind gross zu ziehen sehe ich als ein grosses Abenteuer...und die sind immer auch ein wenig mit Risiko verbunden! (Tarantel - 03.07.2005)

1. Bedenke, von wem wir hier geredet haben. Welche nennenswerten Lebenserfahrungen kann man diesen denn so pauschal und generell zusprechen? 2. Welches Risiko musst du(!) denn dabei befuerchten? (ohne Namen - 04.07.2005)

zu 1. : einfach die normalen Erfahrungen die man so im Laufe von 30 Jahren macht: Schule, Berufsausbildung, Berufserfahrung; umgang mit Menschen, Menschenkenntnis, Enttäuschungen mit Menschen, der Umgang mit Geld, das Führen von Verhandlungen etc... ich könnte jetzt noch ne ganze Latte mehr aufzählen zu 2. : als erstes das Risiko Deine eigene Gesundheit aufs Spiel zu setzen, dann das Risiko ein nicht ganz gesundes Kind zur Welt zu bringen und das damit einhergehende Risiko, dass dieser mensch ein Leben lang auf dich angewisen ist, das Risiko dieses Kind zu verlieren: durch Tod, Krankheit, Entfremdung und was es da alles noch gibt, das Risiko dem Kind nicht den richtigen Lebensweg zu zeigen, das Risiko dass sich das Kind irgendwelchen komichen Gruppierungen anschliesst usw. (Tarantel - 04.07.2005)

1. Wie gesagt, das ist eine rein statistische Wahrscheinlichkeit/Spekulation - und was du da aufzaehlst, hat ja nun ueberwiegend nicht viel mit ausreichender erfahrung und Reife im Zusammenhang mit Kind bekommen und aufziehen zu tun. 2. Also das gesundheitliche! Risiko fuer Frau und Kind hatten wir ja schon (damit fings ja an) und nach allem, was man sich erlesen kann, steigt das halt mit dem Alter an. Ansonsten zaehlst du da eher Risiken fuer das Kind auf - dachte, es ginge um Risiken beim bzw. durch das Groszziehen eines Kindes. (ohne Namen - 05.07.2005)

Ansonsten zaehlst du da eher Risiken fuer das Kind auf Was in diesem Fall auch Risiken für die Eltern sind...denn sie sind für das Kind verantwortlich... zu 1.) naja ich denke schon... denn die aufgezählten Erfahrungen braucht man um die richtigen Entscheidungen zu treffen, um sich im Leben zurechtzufinden etc. und um die Erfahrungen ans Kind weiterzugeben. (Tarantel - 05.07.2005)

Es bleiben Risiken primaer fuer das Kind. Natuerlich gaebe es einen Zusammenhang ueber die genannte Verantwortlichkeit - was aber wieder in den Faellen, wo das Risiko freiwillig eingegangen wurde, fraglich ist, denn kann jemand, der Kinder solche Risiken zumutet, verantwortungsbewusst sein? zu1: Naja, in Maszen.. (da muss man aber schon beide Augen zudruecken) (ohne Namen - 06.07.2005)

zu1: Naja, in Maszen.. (da muss man aber schon beide Augen zudruecken) Hey war das so etwas wie eine klitzekleine Zustimmung? (Tarantel - 07.07.2005)

Nein, Sarkasmus. (ohne Namen - 08.07.2005)

Na denn.... :-) (Tarantel - 08.07.2005)

Nur, damit keine Zweifel aufkommen.. ;) ...ich bin weiterhin der Ansicht... ...das Schwangerschaften umso riskanter werden (fuer Kind und Frau), je aelter frau wird -> wird ja auch von Biologie/Medizin bestaetigt... ...das das Alter nichts ueber Reife, Lebenserfahrung, o.ae. aussagen kann, weil Erfahrungen davon unabhaengig gemacht werden - und auch die Weisheiten, die man daraus ziehen kann... ;) (ohne Namen - 09.07.2005)

Und nur damit keine Zweifel aufkommen: Bis zum 35. Lebensjahr einer Frau sind Schwangerschaften heutzutage kein Risiko mehr, da die Medizin schon so weit fortgeschritten ist, dass alle möglichen Untersuchungen viele Risiken ausschliessen; es kann sein, dass es ab 30 schweiriger ist überhaupt ein Kind zu zeugen - da gebe ich Dir recht - Aber in jedem Zyklus einer Frau besteht soweiso nur zu 15% die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden. ... m.E. sagt das Alter im NORMALFALL schon etwas über Reife, Lebenserfahrung aus... denn man hatte einfach mehr Lebenszeit, um diverse Dinge zu "erfahren"... dass es auch hier Fälle gibt, die mit 20 schon bei weitem mehr erlebt haben als manche mit 35 liegt an den Lebensumständen in denen man aufwächst...aber die Regel ist es nicht. (Tarantel - 10.07.2005)

1. Mediziner sind keine Goetter, nur weil es ein paar Korrekturmoeglichkeiten mehr gibt. Die Betaeubungsspritze in den Ruecken ist immer noch sehr riskant, der Kaiserschnitt ist immer noch eine OP, auch wenn viele Frauen meinen, es sei Pipifax, mit dem man sich die Sache erleichtern koennte, usw. Mir pers. sind all diese Risiken einfach zu grosz, als das ich meine Frau fuer einen Kinderwunsch geopfert haette. Und die Risiken fuer die Kinder klammerst du zu sehr aus. 2. Im Gegenteil! Es IST die Regel, das der Mensch Erfahrungen macht - mal mehr, mal weniger, in einem Jahr viele, im anderen Jahr wenige, usw. - immer abhaengig von den jeweiligen Lebensumstaenden aber nicht vom Alter. Und dann kommt es noch darauf an, ob und welche Schluesse daraus gezogen werden (=Reife). Ob aber die Erfahrungen und die Reife nun geeignet sind, um ein Kind aufzuziehen, steht wieder auf einem anderen Blatt. Und jene Sachen, die du da aufgezaehlt hattest, sind vielleicht nuetzlich fuer einen Job im Buero oder um eine Abteilung leiten zu koennen oder eine Firma - aber eher nicht, um ein Kind aufzuziehen. (ohne Namen - 10.07.2005)

Die Betaeubungsspritze in den Ruecken ist immer noch sehr riskant, der Kaiserschnitt ist immer noch eine OP, auch wenn viele Frauen meinen, es sei Pipifax, mit dem man sich die Sache erleichtern koennte, usw. Dabei ist es aber nun völlig egal ob Du 20 oder 35 bist! ...mal mehr, mal weniger, in einem Jahr viele, im anderen Jahr wenige, usw.... (Tarantel - 10.07.2005)

Die Komplikationen, die solche Eingriffe bedingen oder foerdern, sind ja oft wieder altersabhaengig... Und was wolltest du mit dem Nur-Zitat am Ende sagen? (ohne Namen - 11.07.2005)

...mmmh...da bin ich wohl abgestorben...wollte wohl aber damit sagen, dass es dann doch die Zahl an Jahren mit sich bringt, dass man ebend mehr Lebenserfahrung hat... und ich ebend doch denke, dass man die nicht nur für Arbeit und Beruf sondern auch zur Weitergabe an seine Kinder sehr wohl gebrauchen kann. (Tarantel - 11.07.2005)

Da werden wir wohl mal "Lebenserfahrungen" definieren muessen - und wohl auch das, was angeblich geeignet ist, es an Kinder weiterzugeben (obwohl es ja nicht um die Weitergabe ging, sondern um die Reife/Befaehigung, Kinder groszzuziehen - himmelweiter Unterschied!) Und zur "Zahl an Jahren = Lebenserfahrung" verweise ich wiederholt darauf, das dies eine reine Zahlenspielerei ist. In 30 Jahren KOENNTE man mehr Erfahrungen machen, als in 10 Jahren - rein rechnerisch - real ist dem aber nie so. (ohne Namen - 12.07.2005)

zu 1.) An Kinder weiterzugeben sind auf alle Fälle Werte... das ist das was Kinder am dringensten brauchen um sich im Leben zurechtzufinden...inwieweit Werte was mit Lebenserfahrung zu tun hat... vielleicht nicht so viel... macht aber nichts Lebenserfahrung definieren fällt mit schwer... es sind so Erfahrungen mit den Eigenheiten der Menschen, wie man sich wo in welcher Situation am besten verhält. Z.B. dass Drogen scheisse sind, dass man Tiere nicht quält, dass man andere Menschen respektieren sollte, auch wenn sie eine andere Hautfarbe oder gesinnung haben... sind jetzt vielleicht blöde Beispiele aber mir fällt nichts anderes ein... zu 2.) Wieso ist dem real nie so? (Tarantel - 12.07.2005)

1. Puh, Werte sind ja schon wieder was ganz anderes... Und jene, die du erwaehnst, erwirbt man idR nicht mit den von dir vorher eingeworfenen beruflichen Taetigkeiten (die du als Befaehigung fuers Aufziehen angesehen hattest) 2. Weils halt so ist.. wie das Wetter.. oder die Stippigkeit der Aepfel.. oder die Regenmenge im jaehrlichen Mai am Sodakreisel.. *az* (ohne Namen - 13.07.2005)




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