Logo und Hinweis

Breite Front gegen Urlaubskürzung bei Krankheit

Breite Front gegen Urlaubskürzung bei Krankheit - "Unsinnig", "Schwachsinn", "aberwitzig" - mit deutlichen Worten hat die Politik es abgelehnt, Krankheitstage von Arbeitnehmern mit ihrem Urlaubsanspruch zu verrechnen. Diese Idee hatte Handwerks-Präsident Kentzler ins Gespräch gebracht. Ungeachtet der Kritik verteidigte er seinen Vorschlag. [Tagesschau.de] Dumm. Noch duemmer ist, was noch gefordert wurde (leider ohne Quelle gefunden): Ebenso sollten die Brückentage zur Disposition gestellt werden. Wenn Arbeitnehmer mit nur einem Urlaubstag fast eine ganze Woche frei nehmen könnten, dann sollte der Feiertag auch als Urlaub angerechnet werden, sagte Pellengahr. "Das bedeutet nicht, dass wir die Feiertage abschaffen wollen." Na, was denn sonst? Und demnaechst kommt dann sicher: "Wer Sonntags frei haben will, muss einen Urlaubstag opfern. Das bedeutet ja nicht, das man die Sonntage abschaffen will" ;) Aber ueber den guten Mann vom ZDH zu meckern, ist falsch. Der fordert ja nur, was seine Klientel will (das ist sein Job). Meckern waere angebracht, wenn Politiker (deren Job es waere, uns vor solchem Irrsinn zu schuetzen) oder Buerger (deren Job es sein sollte, den gesunden Menschenverstand zu benutzen) auf diese Forderungen hereinfallen. In diesem Sinne ganz modern: Na, denn - Merry Suntag und happy Krankheitsday ;)))
(x 20.06.2005)

Kommentare

"Wer Sonntags frei haben will, muss einen Urlaubstag opfern. Das bedeutet ja nicht, das man die Sonntage abschaffen will" ;) :))) Grandioses Gleichnis!!! Ja, bin auch dagegen. Entbehrt jeglicher Logik. :) (LT-Team - 20.06.2005)

Ich find das ja mal ziemlich dumm. Also wenn man krank ist, ist man krank. Als ich mal so doll krank war und zwei Wochen im Bett liegen musste, da wäre dann ja gar nichts von meinem Urlaub übrig geblieben. Ich versteh es ja, dass die dadurch vielleicht die Leute davon abhalten wollen dauernd krank zu sein, nur um mal ein Tag frei zu haben. Aber wer wirklich krank ist hat dann Pech gehabt, oder wie? Ich denke Urlaub sollte Urlaub bleiben und Krankheit bleibt Krankheit. Und es wirklich Kandidaten in Firmen gibt, die immer nur so tun als ob sie krank sind, um frei zu haben, na, da gibt es ja noch den MDK. (Gast - 21.06.2005)

Krank um frei zu haben: 1. Ist der Krankenstand so extrem gesunken wie schon lange nicht mehr. 2. Selbst, wenn manche nur frei haben wollen, hat das oft einen tiefergehenden Grund als nur Faulheit. (ohne Namen - 21.06.2005)

Krankheitsstand in Deutschland ist m.w. der geringste in ganz Europa... ich denke mal im Schnitt ist jeder AN max. 10 Arbeitstage krank... wahrscheinlich sogar weniger.... Ich finde das ganze jedenfalls ziemlich bekloppt... vor allem die Idee mit den Brückentagen... was soll das bringen? Es sollen immer mehr Arbeitsplätze abgeschafft werden, aber diejenigen, die übrig bleiben und noch Arbeit haben die sollen möglichst von Montag bis Sonntag, 24h Stunden rund um die Uhr ohne Urlaub und Krankheit malochen...astrein! (Tarantel - 21.06.2005)

Nennt sich Kapitalismus und Marktwirtschaft - schon mal von gehoert?! ;) (ohne Namen - 22.06.2005)

gibt es in der marktwirtschaft, neben vielen anderen, nicht auch einen arbeitskräftemarkt? und müsste der sich dann nicht eigentlich auch versuchen zu behaupten? (LT-Team - 23.06.2005)

Den gibt es - und darum muss er sich auch nicht behaupten. Verstehe Frage und Sinn dahinter nicht so ganz. (ohne Namen - 23.06.2005)

normalerweise müssten ja beide märkte sich an dem punkt treffen, der für beide den grösstmöglichen nutzen erbringt. so war das jetzt gedacht... ;) (LT-Team - 23.06.2005)

Welche beiden meinst du? Es gibt nur einen Arbeitsmarkt. Du meinst wohl "beide Seiten"? (ohne Namen - 23.06.2005)

Ja hab ich schon von gehört...DEutschland rühmt sich aber für seine "SOZIALE" Marktwirtschaft und legt auch ganz viel Wert auf diesen Zusatz...nur für das Soziale wird leider immer weniger getan. Bzw. es wird von Papa Staat auch nichts unternnommen um den Firmen in ihrer Lohndumpingpolitik und ihrer "Kostensenken durch Personaleinsparung"-Mentalität entgegenzuwirken. (Tarantel - 23.06.2005)

Das gehoert doch zur MW. Soziale MW sollte ja nur bedeuten, das die Wirtschaft machen darf, was sie will, sich aber an den Kosten beteiligt, wenn ihr Tun Folgen hat, die der Staat auffangen muss/soll. Seit langem haperts mit dem Beteiligen an den Kosten. (ohne Namen - 24.06.2005)

Seit langem haperts mit dem Beteiligen an den Kosten. Wollt ich auch grad sagen.. deshalb ist es für mich auch keine soziale Marktwirstchaft mehr... (Gast - 25.06.2005)

Markt ist immer das, was alle Beteiligten und Agierenden daraus machen und nicht dieses komische Wesen/Naturgesetz, das angeblich immer alles richten kann und wird. (ohne Namen - 25.06.2005)

Da spreche ich ja auch nicht dagegen...natürlich haben wir eine Marktwirtschaft...aber das Wörtchen "soziale" hat für mich in Deutschladn kaum noch oder keine Berechtigung! (Tarantel - 26.06.2005)

Naja, wie auch immer man sozial definiert... Die soziale MW wurde ja auch nicht von besonders sozialen Menschen mit sozialen Motiven erfunden, sondern sollte eher die Wirtschaft freier agieren lassen und sie von ihrer Mitverantwortung befreien. Wenn durch die MW Millionen hungernd und obdachlos herumeiern, muss das mit staatl. Gewalt kontrolliert werden - das waere teurer als Brot und Spiele der soz.MW ;) (ohne Namen - 26.06.2005)




WICHTIGER HINWEIS:

Der obige Inhalt ist nicht mehr aktuell. Es handelt sich um ein Archiv. Es kann daher vorkommen, dass Links, Urls, eMails, Fotos, Bilder etc. aus den Originalbeiträgen nicht archiviert wurden und schlicht fehlen oder nicht mehr funktionieren. Bei kursiven Textstellen handelt es sich um Zitate.

Das aktuelle Laatzen Portal LaatzenTown.de

inkl. Kontakt, rechtlichen Hinweisen usw. finden Sie unter www.LaatzenTown.de

Möchten Sie über Laatzener Themen diskutieren oder Ihre News veröffentlichen?

Bitte nutzen Sie unser Laatzen Forum unter www.LaatzenForum.de.