CDU / CSU Wahlprogramm 1ter Entwurf
Lose Punkte-Sammlung lt. Bericht BILD und anderen:
Eintrittsalter Rente ab 2011 von 65 auf 67 Jahre
Kündigungsschutz: Betriebe bis 20 MA: für Neueinstellungen nur noch ges. Kündigungsschutz. Für größere Betriebe Kündigungsschutz erst nach 2 Jahren (bisher 6 Mo.) AG und AG sollen statt KüSchutz auch Abfindung vereinbaren können.
Betriebliche Bündnisse für Arbeit ermöglichen. 2/3 der MA eines Betriebes sollen längere Arbeitszeiten, weniger Urlaub, Lohnkürzungen vereinbaren können, wenn dadurch Jobs gesichert werden.
Familien sollen erst ab 32.000 Euro Steuern zahlen (Ich glaube, ab 2 Kindern zählt eine Familie als ebensolche)
Die Steuerfreiheit für Feiertags- und Nachtzuschläge abschaffen.
Eingangssteuersatz von 15 auf 12 Prozent, der Spitzensteuersatz von 42 auf 39 Prozent senken.
Noch offen: zur Gegenfinanzierung auch die Eigenheimzulage komplett abschaffen.
Entfernungspauschale von 30 auf 25 Cent je Kilometer kürzen. Begrenzung auf 50km.
Zuschüsse an die Bundesagentur für Arbeit radikal kürzen.
Für Langzeitarbeitslose Billiglöhne (10 Prozent unter Tarif) einführen.
Mehrwertsteuer um mindestens zwei Punkte von 16 auf 18 Prozent anheben
Beitrag zur Arbeitslosenversicherung von 6,5 auf 5 Prozent senken.
Da kommt man glatt ins Schwärmen... :) Hm... (LT-Team 16.06.2005)
Kommentare
Hmmmm hattet Ihr ernsthafte Zweifel, in welche Richtung das geht?
Deutschland sitzt in der Sch..., und manches, was da steht, geht auch zugegebenermaßen in die richtige Richtung - aber halbherzig, und noch dazu einseitig...
(WizOp - 16.06.2005)
Eintrittsalter Rente ab 2011 von 65 auf 67 Jahre
Bringt ja nicht viel, denn dann gibt es eben mehr alte Alos.
Kündigungsschutz: Betriebe bis 20 MA: für Neueinstellungen nur noch ges. Kündigungsschutz. Für größere Betriebe Kündigungsschutz erst nach 2 Jahren (bisher 6 Mo.) AG und AG sollen statt KüSchutz auch Abfindung vereinbaren können.
Probezeit, befristete Jobs, Abfindungen wenn der Chef sich beim Rauswurf zu daemlich anstellt - das ist doch schon genutzte Praxis - also nix, was sich sonderlich aendert.
Betriebliche Bündnisse für Arbeit ermöglichen. 2/3 der MA eines Betriebes sollen längere Arbeitszeiten, weniger Urlaub, Lohnkürzungen vereinbaren können, wenn dadurch Jobs gesichert werden.
Ist doch laengst Usus, oder?!
Familien sollen erst ab 32.000 Euro Steuern zahlen (Ich glaube, ab 2 Kindern zählt eine Familie als ebensolche)
Familie beginnt mit zwei Eheleuten oder ist eben auch ein Alleinerzieher mit einem Kind usw. - diese Definition in Klammern ist doch selten daemlich.
Die Steuerfreiheit für Feiertags- und Nachtzuschläge abschaffen.
Nur, wenn das eingesparte Geld an die Krankenkassen geht, die die erkrankungen durch Schicht- und Nacharbeit finanzieren muessen.
Eingangssteuersatz von 15 auf 12 Prozent, der Spitzensteuersatz von 42 auf 39 Prozent senken.
Kleine Geschenke fuer die Kleinen, grosze Geschenke fuer die Groszen... nix Neues also.
Noch offen: zur Gegenfinanzierung auch die Eigenheimzulage komplett abschaffen.
Davon profitieren derzeit ja eh vorwiegend jene, die auch ohne Zulage meist ihr Eigenheim selbst finanzieren koennten.
Entfernungspauschale von 30 auf 25 Cent je Kilometer kürzen. Begrenzung auf 50km.
Nicht kuerzen aber Begrenzung auf zb 30km senken. Wuerde den Arbeitswegewahn vielleicht etwas mindern.
Zuschüsse an die Bundesagentur für Arbeit radikal kürzen.
An sich gut. Allerdings soll das in den Bereichen Ich-AG und ABM passieren. Ok, die IAGs sind eh umstritten aber richtige ABM war oft besser als alles andere vom Amt.
Sollen sie lieber die "Bildungs"masznahmen streichen (aber dann jaulen die Gewerkschaften, die ja auch diesen Kaese anbieten).
Für Langzeitarbeitslose Billiglöhne (10 Prozent unter Tarif) einführen.
Ist doch schon Usus (imho darf das schon lange passieren, wenn es ortsueblich ist).
Mehrwertsteuer um mindestens zwei Punkte von 16 auf 18 Prozent anheben
Beitrag zur Arbeitslosenversicherung von 6,5 auf 5 Prozent senken.
Die Leistung direkt kuerzen, waere auch zu auffaellig. Also belaest man dem Armen die Leistung, nimmt ihm aber ueber die indirekten Steuern was weg (und grad die Beduerftigen verkonsumieren die Leistung ja komplett, so das man sich sicher sein kann, dort per MwSt abgreifen zu koennen).
Augenwischerei, Trickserei, Heuchelei - aber das lieben Waehler ja anscheinend ;)
(ohne Namen - 16.06.2005)
So wie das alles aussieht trifft das nur Otto-Normalverbraucher...aslo wieder den kleinen Mann, der sowieso schon viel zu wenig hat... von dem bisschen nimmt man ihm dann jetzt auch noch weiteres weg.
Und die paar Steuervergünstigungen die man als normaler Berufstätiger mensch hat sollen nun auch noch gekürzt werden. Was hat man denn noch ausser Entfernungspauschale und Eigenheimzulage...nix... und was ist mit den Steuer der Unternehmen?
CDU kann man danach eigentlich nicht wirklich wählen wollen. (Tarantel - 16.06.2005)
Der "normale Berufstaetige" hat doch eh nicht viel von der EHZ, weil er sie nicht ausnutzen kann bzw. es an Kapital/Einkommen mangelt, ueberhaupt ans Eigenheim o.ae. zu denken.
(ohne Namen - 17.06.2005)
Umso schlimmer... dann bleibt einem letzten Endes nur noch die Entfernungspauschale... (Tarantel - 17.06.2005)
Wieso schlimmer? Die EHZ hat im Schnitt fast nur denen mehr Geld verschafft, die dafuer eh schon selbst genug hatten.
Entfernungspauschale: Die macht Sinn wegen Werbungskostengerechtigkeit - aber eine Obergrenze sollte es geben - moeglichst bei der Entfernung und nicht der Cent-Hoehe (= gegen Mobilitaetswahn) (ohne Namen - 18.06.2005)
Mobilitaetswahn
:))) schönes Wort.
50 km ist auch das Maximum, welches ich mir vorstellen könnte. Es geht ja um einen Weg. Aber 50 km sind auf der Autobahn natürlich schnell abgefahren. Erstaunlich viele haben erstaunlich weitere Anreisen jeden Tag.
Schwierig ist es, finde ich, wenn auf der einen Seite man den Jobs in Kaff B hinterher reisen soll, weil es in Kaff A nichts zu tun gibt. Gleichzeitig aber an der EFP gerupft wird.
Rein theoretisch: Würde man eigentlich alle Menschen, die in Hannover arbeiten, in einem 50km-Radius unterbringen können? Rein Platzmässig? (Nicht nebeneinander hinstellen, sondern "sind quasi genügend Wohnungen theoretisch da, damit die Leute theoretisch alle in der Nähe wohnen könnten?") Nur mal so hinphilosophiert. ;) (Gast - 19.06.2005)
Entfernungspauschale: Die macht Sinn wegen Werbungskostengerechtigkeit - aber eine Obergrenze sollte es geben - moeglichst bei der Entfernung und nicht der Cent-Hoehe (= gegen Mobilitaetswahn)
Du meinst also erst ab einer bestimmten Kilometerzahl darf man da überhaupt was ansetzen? Warum eigentlich?
Ich fand es zumindest schon mal gut, dass auch diejenigen die nicht mit dem PKW zur Arbeit fahren die Entfernungspauschale ansetzen konnten...des das war früher ja ungerecht, denn mit einem Bahnticket ist man ja niemals über die Werbungskostenpauschale herausgekommen.
(Tarantel - 19.06.2005)
mal neues Thema aufjemacht... :-) (Tarantel - 19.06.2005)
50 km per Auto auf der Autobahn hast du ggf. in 20-30 Minuten erledigt. Innerorts siehts da schon anders aus. Mit der Bahn waerst du grad mal in der City - schon Laatzen-Hemmingen dauert laenger. Usw.
(ohne Namen - 19.06.2005)
Nein, BIS zu einer Obergrenze (imho max. 30)!
Warum: damit der Arbeitswegewahn aufhoert bzw. sollen die AG ihren AN-Import selbst finanzieren.
(ohne Namen - 19.06.2005)
WICHTIGER HINWEIS:Der obige Inhalt ist nicht mehr aktuell. Es handelt sich um ein Archiv. Es kann daher vorkommen, dass Links, Urls, eMails, Fotos, Bilder etc. aus den Originalbeiträgen nicht archiviert wurden und schlicht fehlen oder nicht mehr funktionieren. Bei kursiven Textstellen handelt es sich um Zitate.
Das aktuelle Laatzen Portal LaatzenTown.deinkl. Kontakt, rechtlichen Hinweisen usw. finden Sie unter
www.LaatzenTown.de
Möchten Sie über Laatzener Themen diskutieren oder Ihre News veröffentlichen?
Bitte nutzen Sie unser Laatzen Forum unter
www.LaatzenForum.de.