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Grüne: Kanzler Schröders Vorstoß bei Stammzellen spaltet die SPD

Grüne: Kanzler Schröders Vorstoß bei Stammzellen spaltet die SPD - Die Grünen haben Kanzler Schröder vorgeworfen, mit seinem Plädoyer für eine Wende in der Biopolitik für Streit in der SPD zu sorgen. Forschungsministerin Bulmahn spricht dagegen von einer Pflicht zur Forschung. [Netzeitung.de / Wissenschaft] Soll man oder soll man nicht, das ist hier die Frage. Wieviel sind Menschenleben wert? Ist es erlaubt, an einem gerade entstandenen Embryo rumzuschnippeln? Oder gar ebensolche nur zum Zwecke der Forschung zu züchten? Einerseits prahlt der Globus mit "bei uns geht das" und ruft zum Mitmachen auf. Andererseits muss man ja nicht alles mitmachen, nur weils andere machen. Da der Kanzler in seiner gestrigen Rede zur Diskussion aller Bürger dieses Landes aufrief, hat er sicherlich auch uns gemeint... :) Was meinen wir?
(LT-Team 15.06.2005)

Kommentare

Vergessen... Weiss jemand, wie genau der Status Quo ist, und was genau nun dazukommen könnte? (LT-Team - 15.06.2005)

Therapeutisches Klonen heisst es in der Quelle. Nur was genau verbirgt sich dahinter? (LT-Team - 15.06.2005)

Im Grunde muss man sich erstmal entscheiden, ab wann man Zellklumpen als schuetzenswertes Leben betrachtet. Ich bin da pers. sehr gespalten und auch widerspruechlich. Experimente an Stammzellen irritieren mich, waehrend mich komischerweise eine Abtreibung im 3. Monat kaum tangiert *az* Wenn es um Medizin fuer mich oder meine Lieben geht, faellt die moralische Nachdenkerei eh komplett weg. (ohne Namen - 15.06.2005)

Ich habe zu der Angelegenheit auch ein gespaltenes Verhältnis. Einerseits finde ich eine Abtreibung im erlaubten Zeitraum auch nicht unmoralisch... ich halte auch das Einfrieren von Nabelschnurstücken für evtl. spätere medizinische Zwecke nicht für verwerflich... Was das Klonen angeht... wenn man etwas oder jemanden klont, dann sieht das oder derjenige dann zwar so aus wie der aus dem er entstanden ist... aber ist ja nicht deshalb der gleiche Mensch... sondern kann sich ganz unterscheidlich entwickeln... außerdem denke ich dabei immer an gezielte Zucht von "Arbeitern" für bestimmte Zwecke etc... und das stößt mich extrem ab. Dann ist der mensch nicht mehr individuell, dann hat die menschliche Fortpflanzung nichts zufälliges mehr... dann sind nachher alle Menschen gleich... Da hört es für mich auf. Deshalb würde es mich mal interssieren um welche Art von embyonaler Stammzellenforschung/verwertung es hier genau geht... also was genau soll erlaubt werden.... und wo soll das hinführen und zu was gutsein. Ganz dem Fortschritt verschliessen sollte man sich nicht... andere tun es auf jeden Fall nicht. (Tarantel - 15.06.2005)

Grade in diesem Bereich finde ich, zieht das Argument "Die anderen machen es ja auch" nun absolut nicht. Was würden wir verlieren, wenn Deutschland in diesem Bereich nicht mitforschte? Einen sehr sehr kleinen Teil der Bio-/Gentechnologie. Das wäre nun wirklich nicht der Kasus Knacksus. (WizOp - 16.06.2005)

Sobald ich mein Bewusstsein von meinem alten Koerper in einen jungen Klon uebertragen koennte, waere ich garantiert dafuer ;) Vor Superarbeiterklonen musst du keine Angst haben. Rentiert sich nicht, denn Maschinen sind billiger und das Verheizen weniger perfekter Menschen sowieso (oder es wird halt verbilligt - siehe aktuelle Tagespolitik). (ohne Namen - 16.06.2005)

Die Frage kann man auch umgekehrt stellen... was ist falsch daran einen bestimmten teil, den man ethisch vertreten kann mitzuerforschen... Die Frage ist ebend nur: was ist ethisch vertretbar? (Tarantel - 16.06.2005)




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