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Ältere sollen länger Arbeitslosengeld bekommen

Ältere sollen länger Arbeitslosengeld bekommen - Die Übergangsregelung, wonach ältere Arbeitslose länger Arbeitslosengeld bekommen, sollte eigentlich Ende Januar 2006 auslaufen. Die SPD-Fraktion hat jetzt beschlossen, diese Regelung um zwei Jahre zu verlängern. Doch auch in der eigenen Partei ist das wegen der hohen Kosten umstritten. [Tagesschau.de] Was das denn jetzt? Kosten produzieren? Oder die Wählergunst der "Alt-Wähler" gewinnen? Wenn die CDU im Rat blockt, kann man ja kurz vor der Selffullfilling-Neuwahl den Finger ins Christlich-Demokratische Auge pieken und "Seht her, wir wollten ja soziales, die aber nicht, bäh" sagen? Oder wie oder was? Oder ablenken von anderen Dingen? Oder... etwa wirklichkeitsfremd ernstgemeint? Versteh das wer will... Will wer?
(LT-Team 14.06.2005)

Kommentare

Mmmh.. ich weiss nicht so recht. Mit Sicherheit hat e auch was mit dem Erhaschen von Wählerstimmen zu tun... aber: diese Nachbesserung wurde aus dem Volk verlangt. das war der Punkt, der superviel Kritik bekommen hat und wo viele fast auf die Barrikaden gegangen wären. Warum soll das jetzt falsch sein, diese Nachbesserung noch versuchen umzusetzen? (Tarantel - 14.06.2005)

Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb man da nach dem Alter geht. (ohne Namen - 15.06.2005)

Möglicherweise, weil es mehr alte als junge Wähler gibt? Weiss nicht... (LT-Team - 15.06.2005)

Es gibt eher junge Nichtwaehler als alte. Aber ich meinte auch nicht so sehr moegliche, wahlkaempferische Hintergedanken oder moeglichen Eigennutz der Aelteren, sondern den Grund/Sinn/Zweck an sich. (ohne Namen - 15.06.2005)

Weil es heisst, jemand der 50 Jahre alt ist hat meistens schon mehr in die Alo-versicherung eingezahlt als jemand der erst 25 ist... Obwohl das in diesem Fall eigentlich keine Rolle spielen dürfte, da die Alo-versicherung genauso solidarisch funktionieren soll wie die Rentenversicherung - nämlich die jetzt einzahlenden finanzieren die die es momentan benötigen. Aber so ist das Argument.... (Tarantel - 15.06.2005)

Und dieses Argument kann ich eben nicht nachvollziehen. (ohne Namen - 16.06.2005)

kann ich einerseits verstehen, dass Du das nicht nachvollziehen kannst.... ebend weil die Alo-vers. solidarisch funtionieren soll und nicht: wer viel einzzahlt kriegt viel raus... Aber die Leute die sagen wir mal 35 Jahre gearbeitet haben sehen das wohl irgendwie nicht so... und da habe ich auch ein wenig Verständnis für... auch gerade, weil Du als über 50ig-jähriger kaum noch einen Job bekommst... was aus meiner Sicht auch Schwachsinn ist, da Du dann ja auch noch 15 oder bald 17 Jahre arbeiten musst...und das ist noch ne verdammt lange Zeit. (Tarantel - 16.06.2005)

Ich hab ja nichts dagegen, wenn die Aelteren bei Bedarf vom AAmt versorgt werden - kann nur die Sonderstellung wegen Alter nicht nachvollziehen. Und was das Einzahlen=Auszahlen betrifft, sagt das Alter selbst ja nix aus, sondern man muss die Einzahlungen beruecksichtigen. (ohne Namen - 17.06.2005)

Und was das Einzahlen=Auszahlen betrifft, sagt das Alter selbst ja nix aus, sondern man muss die Einzahlungen beruecksichtigen. Das stimmt zwar, aber im Regelfall ist es halt wohl so, dass doe älteren Menschen auch schon entsprechend lange arbeiten. Allerdings...wenn das System halt solidarisch ausgelegt ist, dann spielt die Länger der Einzahlung halt eigentlich keine Rolle, sondern alle sind gleich. Nur: auf dem Arbeitsmarkt sind halt leider nicht alle gleich... alle haben ja im Grunde ein Jahr Zeit sich was neues zu suchen... aber wenn man ein gewisses Alter erreicht hat wollen einen viele Arbeitgeber aufgrund des Alters nicht mehr einstellen... Warum eigentlich? Die Begründung würd ich gern mal hören... Naja und weil die Chancen auf dem Arbeitsmarkt ebend altermässig wohl nicht für alle gleich sind wird auch gemosert...zu Recht wie ich finde. Gerade die älteren AN verfügen doch im Regelfall über eine viel grössere Berufserfahrung.. das dürfte doch auch eine nicht unwesentliche Rolle für die Qualifikation spielen. (Tarantel - 17.06.2005)

Kein Job, weil zu alt, betrifft aber auch schon Leute ab 25/30 - und waere eigentlich auch schon wieder ein ganz anderes Thema. (ohne Namen - 18.06.2005)

Ups? Also soweit unten habe ich die "Zu-alt-Altersgrenze" dann doch noch nicht gesehen... Wie kommst Du zu der Erkenntnis? (Tarantel - 19.06.2005)

Erfahrungen (eigene und die anderer). Und mittlerweile haben es sogar schon die Aemter wahrgenommen und erkannt. Ist natuerlich auch ein wenig abhaengig vom Job - aber tendenziell geht es flaechendeckend nach unten. (ohne Namen - 19.06.2005)

Irgendwie ist das schon verrückt: Der perfekte AN ist offensichtlich 20 Jahre alt, hat Hochschulreife, irgendwas tolles studiert, ledig, männlich, keine Kinder und sonstige lästige Verpflichtungen und hat schon mindestens 10 jahre Berufserfahrung :-) (Tarantel - 21.06.2005)

So aehnlich ist es, yep... aber darunter leiden nicht nur die Alten (Berufspraxis aber alt) sondern auch die Jungen (jung aber keine Praxis)... (ohne Namen - 22.06.2005)

im endeffekt machts also die mischung: nicht zu jung, nicht zu alt, nicht zu viel oder zu wenig praxis, kenntnisse, umgangsformen und: nicht zuletzt, entscheidet oft auch einfach ein gutes stück weit die sympathie zwischen den beiden menschen, die aufeinandertreffen (personaler und mitarbeiter). (LT-Team - 23.06.2005)

Also nur nicht auffallen und im Gegensatz zu den frueheren Sklaven selbst anpreisen... ;) (ohne Namen - 23.06.2005)

Im Gegenteil: ruhig auch mal durch Meinung auffallen...ebend nicht im alltäglichen Einheitsbrei mitschwimmen, sich durch Besonderheiten und eine gewisse Einzigartigkeit auszeichen... darauf kommt es an... wenn man nicht auffällt geht man leicht unter... (Tarantel - 23.06.2005)

Mit der Einstellung kann man sich auch schnell zum Langzeitarbeitslosen machen ;)) (ohne Namen - 24.06.2005)

Bin ich nicht der Meinung... man kann ja konstruktiv seine Meinung äussern... mit Vorschlägen zu Verbesserung... nur motzen kommt natürlich nicht an.... Ich glaube immer noch, dass gesundes Selbstbewusstsein gepaart mit kontruktiver Meinungsäusserung und guter Arbeit gut ankommt.... und ich glaube nicht, dass wenn man immer nur mit dem Strom mitschwimmt man deshalb besser durchs Leben kommt... (Tarantel - 25.06.2005)

Ging ja eher um die eigene Vermarktung und nicht um Mitarbeit. Ausserdem schwimmen doch grad die von dir zuletzt genannten meist oben... deine These hinkt etwas ;) (ohne Namen - 25.06.2005)

Ausserdem schwimmen doch grad die von dir zuletzt genannten meist oben... deine These hinkt etwas ;) Erlebe ich in der Arbeitswelt ebend nicht... da erlebe ich. dass durchaus noch die eigene Meinung etwas zählt auh wenn sie nicht arbeitgeber konform ist...es kommt nur darauf an wie man sie äussert... Leute mit eigenen Ideen, die auch mal vom vorgetrampelten Weg abweichen... die sind schon mehr gefragt heutzutage als die Horde, die immer überall hinterher trottet. Wie gesagt: Entscheidens ist an dem Punkt immer wie man das ganze rüberbringt. Wenn man natürlich immer nur am motzen ist und sich selbst nicht einbringt...dann ist man unbequem und steht gern mal auf der Abschussliste. (Tarantel - 26.06.2005)

Dann sei froh, das du bei einer die Regel bestaetigenden Ausnahme arbeiten darfst ;) (ohne Namen - 26.06.2005)

Das glaube ich nicht!!! (Tarantel - 26.06.2005)

Deine Religion sei unantastbar ;) (ohne Namen - 27.06.2005)

Viel gerede um nichts, war selber zwei Jahre Arbeitslos, weil die Firma Sie Installierten eine Menge Elektronisch Nutzlosen *** (***) wieder mal was " umstruckturieren " mußte. Bei den verschiedensten Bewerbungen kann man schon was erleben, Ich bin nun ein Bj. 51, also noch nicht zu alt, aber wnn man nach einer Bewerbung dann hört : Wir wollen doch hier kein Altersheim aufmachen!!! dann ist man für den Rest des Tages nicht mehr ansprechbar !!! mfg Rolf (Gast - 21.04.2006)

Wenn du erst mit 55 solche Sprueche hoerst, schaetze dich gluecklich - andere muessen sich das schon seit langem schon mit 35/40 anhoeren ;) (ohne Namen - 22.04.2006)

Grundsätzlich scheint das momentan so üblich zu sein, dass man ältere Arbeitnehmer nicht mehr einstellen möchte. Dabei muss man sich mal überlegen, was hier als "alt" abgestempelt wird. 50ig-jährige...wenn man da mal genau nachrechnet haben die nach den neuesten Rentenregelungen noch mindestens 15 bis 17 Jahre zu arbeiten...wie kann man es sich da leisten suf solche Arbeitnehmer zu verzichten? Auf Arbeitnehmer, die im Idealfall schon ordentlich Berufserfahrung gesammelt haben, die meistens schon keine Kinder im Versorgungspflichtigen Alter haben (wg. Krankheiten etc.) und ansonsten meist hochmotiviert sind.... Ich verstehs nich.... (Tarantel - 23.04.2006)

Dein Denkfehler. Als Unternehmer kanns einem egal sein, ob Aeltere noch 15 Jahre bis zur Rente brauchen. Berufserfahrung rentiert sich oft nicht, wenn die Juengeren billiger sind und die Kunden keine Qualitaet wollen. Kinder sind heutzutage kein Thema mehr. Motivieren kann man Junge halt mit Angst. Et voila - wozu sollte ich als Unternehmer Alte einstellen? (ohne Namen - 23.04.2006)

Ja wenn Du das wenn Du das so und aus Unternehmersicht betrachtest mag das schlüssig klingen...naja und deshalb ist es wohl auch so. Aber: ich wäre mir da nicht sicher, ob nicht z.B. Berufserfahrung mitunter kostengünstiger ist, als "billigere Arbeitskräfte". Denn mit Erfahrung kann man z.B. mehr verkaufen, kann Arbeitsabläufe besser strukturieren und braucht schlichtweg meist weniger Zeit als jemand der unerfahren ist. Also die Summe daraus könnte durchaus mehr bringen als 100 Euro weniger in der Lohntüte. Ausserdem haben ältere Arveitnehmer oftmals eine grössere Bindung an ihren Arbeitgeber, einfach weil sie da schon lange sind. Junge Leute hüpfen oft erst mal von einem AG zum anderen einfach um Karriere zu machen. Und was nützt mir als Untenehmen einer, den ich für teuer Geld ausbilden und einarbeiten muss, wenn er dann danach abhaut? (Tarantel - 25.04.2006)

Ich hab ja nicht behauptet, die Wirtschaft handele intelligent, sondern nur darauf hingewiesen, wie sie handelt und warum ;) Was du da ansprichst, stimmt, betrifft aber alte Unternehmertugenden bzw. den gesunden Menschenverstand. Allerdings heutzutage auch nur manche Branchen - in anderen waere der gute, alte Verstand toedlich. Was wir heute kaufen, ist ueberwiegend Ramsch. Teils, weil man uns einredet, das sei ok - teils wollen wir es selbst so. Wozu sollen zb Handys 10 oder 20 Jahre halten, wenn die Kids und andere Bekloppte eh alle 12 Monate den neuesten Hype kaufen? Ebenso bei der Beratung - im Fachgeschaeft ist Alter=Wissen/Erfahrung noch noetig - in der Kette will der Kunde entweder gar nicht beraten werden oder er findet sich mit Beschiss und Dummheit laengst ab. Usw. Dann noch die Unternehmensformen - zb ein grosze AG, die primaer auf Aktienkurs und Aktionaer schielt als auf langfristige, kluge Entscheidungen. (ohne Namen - 25.04.2006)

Schade dass es so ist wie Du sagst... obwohl ich auch sage, dass die Wirtschaft nicht klug handelt... Was den Ramsch und die Beratung angeht...ich ärgere mich oft über Ramsch, der verkauft wird, z.B. irgendwelche Geräte, die grundsätzlich nach 2 Jahren kaputt gehen, gerade wenn die Garantie abgelaufen ist. Klar kauft man sich auch gerne mal was neues, aber bei bestimmten Sachen erwarte ich einfach, dass sie für das Geld was man dafür hinblättern muss anständig halten. Und Beratung: ich persönlich nehme sie oft und gerne in Anspruch. das geht schon damit los, dass ich in bestimmten Geschäften jemanden frage, wo ich was finde, ehe ich mich dumm und dusselig suche. Oder in Klamottengeschäften lasse ich mich auch gern beraten oder mir Sachen bringen...bei den Verkäuferinnen geht das einfach schneller die passende Größe oder Frabe zu finden als bei mir. (Tarantel - 25.04.2006)

Ramsch: Wenns eh nach Mode, Statusbedarf o.ae. schnell gewechselt wird, muss es auch nicht lange halten... Beratung: Ok, bei Suche frag ich schon mal (obwohl man sich das in manchen Laeden auch sparen koennte ;)) aber sonst...!? Da siehts eher mau aus... die Angestellten sind nicht ausgebildet, Teilzeitler, Aushilfen u.ae. und muessen selbst erstmal aufs Schild gucken oder in Anleitungen blaettern bei einfachsten Fragen - und dann muss man eh selbst nochmal recherchieren, weil man den Antworten nicht trauen kann... Klamotten: Suche wieder ok - Beratung nee. Ob ich das Zeug trage, muss ich eh selbst entscheiden (ok, ich weiss, bei Frauen ist das mit dem Entscheiden bei Klamotten eine andere Geschichte ;)) und die Fragen, die mich interessieren (zb Herkunft, eingearbeitete/aufgetragene Chemikalien, etc.) koennen die eh nicht beantworten (wenn sie sie ueberhaupt verstehen)... (ohne Namen - 26.04.2006)

Beratung: Nehme ich wie gesagt oft und gern in Anspruch: Thema Klamotten sieht das bei mir so aus: ich mächte eine schwarze Hose in der und der Optik...dann muss ich nicht stundenlang suchen, ob der Laden sowas hat...ne da kann die Verkäuferin blitzschnell zugreifen, denn die weiss sofort ob sie es hat und wenn ja wo... obs mir steht und ich es kaufe entscheide ich dann auch allein...da brauche ich keinen für... Thema Fachgeschäfte: gerade da finde ich Beratung ausgesprochen wichtig, denn ob nun Technik, oder Matratze oder ähnliches, man weiss als Amatuer meist nicht warauf man achten sollte. (Tarantel - 29.04.2006)

Beratung bei Suche: Tja, ich hab immer haeufiger die Erfahrung gemacht, dass die selbst oft nicht wissen, wo ihr Zeug rumliegt (oder sie sind vielleicht auch zu unbereit, die Nagelfeile beiseite zu legen :D) Fachgeschaefte: Nuja, manche von denen haben ja sogar noch ein wenig Fachpersonal. (ohne Namen - 30.04.2006)

Beratung bei Suche: die Erfahrung mache ich ehrlich gesagt nur in großen Kaufhäusern udn Discountern P.S. kann es ein, dass wir extrem offtopic sind? (Tarantel - 30.04.2006)




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