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VDSL - Ein Thema für Laatzen?

T-Com testet VDSL für Breitbandanschlüsse Die Telekom experimentiert (endlich) unter anderem in Hannover mit Datenübertragungstechnik, die im Gegensatz zu echtem DSL auch in Glasfasergebieten wie Laatzen Mitte/Grasdorf verwendet wird. Der Text des Heise-News-Beitrages: http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/meldung/59681
(WizOp 30.05.2005)

Kommentare

:) Die Telekom kam auch damals von Zeit zu Zeit mit Gerüchten um die Ecke. Hier ein paar Zitate aus der Vergangenheit: Steve: "VDSL funktioniert (wie jede DSL-Technik) nicht auf GF sondern auch nur auf Kupfer, außerdem sind die hierbei erreichbaren Entfernungen umso kürzer je höher die Geschwindigkeit liegt, typisch bei max. 500 m bis zum HVT. Das würde für eine Versorgung in der Breite eh nicht ausreichen." (2001) Ralph: "Nach dem heutigen Bericht in den Leine-Nachrichten hat sich V-DSL in Laatzen wohl erledigt. Der Pressesprecher der Telekom hat dem eindeutig eine Absage erteilt." (September 2003) Leine-Nachrichten: "(...) bei www . laatzentown . de , hält sich derzeit das Gerücht, dass die Telekom zum Januar kommenden Jahres den schnellen Internet-Zugang auch für Glasfaserkabel anbietet. (...) „Daran wird sich auch vorerst nichts ändern“, sagt Telekom-Sprecher Wilfried Seibel. Die Gerüchte im Internet entbehrten jeder Grundlage." LN schreiben weiter, dass in den neuen Bundesländern wohl das GFN "überarbeitet" werden solle, in Alt-West-Deutschland, sei das nicht möglich, da hier eine "eine andere Technik verwendet worden" wäre. Wirtschaftlich sei es im Westen nicht betreibbar. "Vollkommen aus der Luft gegriffen ist laut Seibel auch das Gerücht, auf Glasfaser komme V-DSL zum Einsatz - eine besonders schnelle DSL-Form. Hinter dem von der Telekom vertriebenen DSL verbirgt sich überwiegend der deutlich langsamere A-DSL-Standard." (September 2003) Steve nochmal zum Thema "Hytas": Es handelt sich dabei um hier bereits mehrfach beschriebene DSL-Module, auch Umsetzer oder DSLAMS genannt. Diese Module sind i.d.R. für 64 Anschlüsse gedacht (wobei diese in max. 300 m Umkreis liegen dürfen) und kosten so ca. 10.000 Euro das Stück. Das führt uns direkt zu den nächsten Punkten... 3. Die Netz-Topologie des Telekom-Netzes gibt eine derartige Verkabelung nicht her, da die Glasfaser nicht bis zu den HVTs liegt, sondern sogar bis in die Strassen hinein. (Für Speed-Freaks sei hier noch angemerkt: Rein von der technischen Beschaffenheit wäre mittlerweile an einigen Punkten sogar eine Anbindung von 1 GBit möglich.) Die Tiefbauarbeiten allein würden schon einen immensen Kostenaufwand bedeuten, hinzu kämen noch die Anschlusskosten, sonstiges Material u.ä. . Bei der hiesigen Topologie sind die DSLAMS jedoch nicht "vollzubekommen", somit müssten entsprechend mehr gesetzt werden. Das hiesse weiter, dass das entsprechende Gebiet grossräumig aufgebuddelt werden müsste und es hier aussehen würde wie nach einem Weltuntergang. Da wäre die Stadt, die die Arbeiten genehmigen muss, (Tiefbauamt) sicherlich höchst begeistert. 4. Die Telekom würde sich damit ausserdem selbst das Netz "ausbremsen". Da nämlich aufgrund der technischen Protokolle bei derartigen Anschlüssen die Übertragungsraten im Gegensatz zu ADSL-Anschlüssen garantiert sind (ist im Protokoll so verankert), würde bei einem großflächigem Anschluß ein Großteil der Netzkapazität (wegen der festen Vergabe) und somit der Skalierbarkeit wegfallen, d.h. Umsatzeinbußen, da man dann keinen freien Datentraffic teuer verkaufen könnte." (2002? 2003? hab vergessen zu gucken, egal. Also ich glaube erst daran, wenn ich es auch hier kaufen kann. Wobei es natürlich wunderbar wäre!! ;) P.S. Die alten Zitate kamen mitunter nur mittelbar im Zusammenhang, sodass evtl. etwas mehr Thematik abgedeckt wird. (Gast - 30.05.2005)

Also was hat sich jetzt genau verändert? Warum soll es jetzt gehen? :) (LT-Team - 30.05.2005)

^^ Gegangen wäre es auch damals schon, aber die Teledoof wollte nicht ran, wie Du aus Deinen eigenen Zitaten hättest erkennen können - jetzt wollen sie nicht nur, sondern sie gehen tatsächlich ran (Probe-/Pilotbetrieb). Dazu kommt noch die doch zuverlässigere Quelle (heise schlägt da einfach LN oder Onlinekosten.de, nicht bös gemeint!) Na schaun wir mal! (Gast - 30.05.2005)

Deshalb wird Heise ja auch hier gefeedet und lässt sich direkt aus dem Feed bloggen... ;) (LT-Team - 30.05.2005)

Callmagazin.de: Die Telekom hat eine neue Technologie entwickelt, die den Einsatz von T-DSL auch in glasfaserversorgten Gebieten möglich macht. http://www.callmagazin.de/internet/news/index.php?param_news_id=16162&search_string=glasfaser Vielen Dank an Steve für den Link. (Gast - 01.06.2005)

Callmagazin.de die Zweite: Es geht deutlich voran mit DSL, und zwar auch dort, wo bislang nichts ging: in den alten Glasfaser-Gebieten. http://www.callmagazin.de/internet/news/index.php?param_news_id=16163&search_string=glasfaser Ebenso Dank an Steve. (Gast - 01.06.2005)

Callmagazin.de zum Dritten: Fast scheint es, als könne die T-Com die Vorwürfe nicht mehr hören, der DSL-Ausbau ginge zu schleppend voran. Derzeit geht es Schlag auf Schlag: 2008 sollen auch die Glasfasergebiete im Osten DSL-tauglich sein. http://www.callmagazin.de/internet/news/index.php?param_news_id=16164&search_string=glasfaser Auch hier nochmal an Steve gedankt. (Gast - 01.06.2005)

... die Telekom am Buddeln bei ist. Auf Nachfrage hörte ich das Losungswort "Glasfaser". "Wir buddeln von hier (Kreisel) bis da vorne (Ecke Marktstraße / Verteilerkasten) und legen da ne Leitung rein. Ganzen Tag haben wir gebraucht, bis wir dieses &%§$ Kabel hier in der Erde gefunden haben. (Es folgten einige wohldosierte Schimpfwortschwälle)" :) Also, nach wir vor, ich glaub erst dran, wenn ichs habe. Zuviele Merkwürdigkeiten in der Vergangenheit. :/ (Gast - 02.06.2005)

Glasfaser haben wir doch schon.. nun noch eine.. unnu? (ohne Namen - 03.06.2005)

"Telekom bestätigt Heise-Meldung / Laatzen nicht im Pilotprojekt / frühestens 2006 in Laatzen / Voraussetzung: Erfolgreiche Piloten in anderen Städten und Entscheidung der Telekom, Laatzen werde Ausbaugebiet." Ich sach ja, den Tag nich vor dem Abend loben. Unter 0800 3301000 (Hotline Telekom) könne man sich in die Interessentendatenbank aufnehmen lassen, die als Grundlage für die Entscheidung zu einem evtl. Laatzener Ausbau herangezogen werde. M.W. haben wir uns ja alle schon zig mal in diverse "Telekomdatenbanken" eingetragen. Aber können wir ja gerne nochmal tun. Oder so. (P.S. eben aus versehen diesen Kommentar gelöscht, Datum 03.06.2005 19:36) (Gast - 04.06.2005)

Zitat Steve (s. oben) Die Tiefbauarbeiten allein würden schon einen immensen Kostenaufwand bedeuten, hinzu kämen noch die Anschlusskosten, sonstiges Material u.ä. . Bei der hiesigen Topologie sind die DSLAMS jedoch nicht "vollzubekommen", somit müssten entsprechend mehr gesetzt werden. Das hiesse weiter, dass das entsprechende Gebiet grossräumig aufgebuddelt werden müsste und es hier aussehen würde wie nach einem Weltuntergang. Möglicherweise hat es damit zu tun, aber den vollen Zusammenhang versteht wohl nur die Telekom. :/ (LT-Team - 04.06.2005)

hier hat sich auch nicht wirklich was getan, oder? :) (LT-Team - 26.08.2005)




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