Bundestags-Neuwahlen erfordern Vertrauensfrage
Bundestags-Neuwahlen erfordern Vertrauensfrage - Überraschend hat der SPD-Parteivorsitzende Müntefering Bundestags-Neuwahlen für den Herbst angekündigt. Dazu muss der Bundeskanzler die Vertrauensfrage stellen. [Netzzeitung / Deutschland]
Uuuups....Neuwahlen im Herbst? Das kommt jetzt ein bisschen überraschend. Naja, gut sooo überraschend auch wieder nicht. Aber für die CDU könnte das durchaus zum Problem werden: Bis dahin kriegen die doch nie die K-Frage geklärt ;-) Wer macht's? Das Merkel? Der äh...Dings..äh..äh-Stoiber? Oder uns Wulff? Dann wäre er wenigstens aus Niedersachsen weg :-)
Randbemerkung: Finde ich bloß keine Rubrik "deutschlandweit: Politik" oder gibt's die nicht? Ich nehm dann mal Weltweit. (Daysleeper 22.05.2005)
Kommentare
Verliert... (LT-Team - 22.05.2005)
Verliert... (Hoffentlich!) :) (LT-Team - 22.05.2005)
Ja, das ist die Frage... Motzer Merz ist futsch und was bleibt ist schon arg im Imageverlust? Oder täusch ich mich? (LT-Team - 22.05.2005)
Zur Not, wenns denn unbedingt sein muss... Ok... :) Aber den kann ich nicht einschätzen, weil zu wenig Kenntnis bzw. TV-Präsenz. (LT-Team - 22.05.2005)
Von bayrischem Boden darf nie wieder ein Kanzler ausgehen ;-) Ne, halt, da verwechsel ich was.
Brrrr....aber von Stoiber möchte ich ja nicht regiert werden. Doppel-W Busch in den USA, Stoiber in Deutschland....ich glaube, ich werde heute Nacht sehr schlecht träumen. (Daysleeper - 22.05.2005)
Das kommt zwar überraschend, da sich die SPD damit evtl. ein Eigentor
schiesst. Denn ich glaube nicht, dass die Stimmung momentan im Land so ist,
dass die SPD auch nur einen Blumentopf bei der Wahl gewinnen würde.
Aber nach dem erneuten Wahlsieg der CDU bei den Landtagswahlen in
Nordrheinwestphalen ist das vielleicht doch der richtige Schritt.
Einerseits weil die SPD wahrscheinlich auch regierungsmüde ist und bei der
Mehrheit der CDU im Bundesrat sowieso nicht mehr viel ausrichten kann und
anderseits weil die meisten Wähler (m.E. nicht zu recht) das Vertrauen in
die SPD-Regierung verloren hat.
Soll die CDU uns doch den Weg aus der Krise zeigen...ich wage mal eine
Zukunfstprognose: Die können es auch nicht besser...werden aber alle Schuld
auf die Mißwirtschaft der SPD schieben.
(Tarantel - 22.05.2005)
Man weiß es nicht. Hätte jedenfalls bessere Chancen als Stoiber. Aber ich weiß schon, was ich wähle: "Die Partei" http://www.die-partei.de/ Denn "die Partei hat immer recht" ;-) (Daysleeper - 22.05.2005)
Den Stoiber wählt doch keiner... und wenn ja wie will der sich im Ausland denn verständigen? :-)
Spass beiseite... wenn dann bin ich für Frau Merkel als Kanzlerin! Das wär mal was ganz neues in Deutschland! (Tarantel - 22.05.2005)
Gilt für alle, außer Wulff. Aber vielleicht erleben wir jetzt auch die Selbstentleibung der CDU: Die Angie wird sicherlich nicht freiwillig auf eine Kanidatur verzichten - und bis jetzt hat sie ja jeden missliebigen Konkurrenten weggebügelt. Wird auf jeden Fall spannend. (Daysleeper - 22.05.2005)
Die können es auch nicht besser...werden aber alle Schuld
auf die Mißwirtschaft der SPD schieben.
Andy würde sagen "Machen die das nicht alle so?" :))
Aber das ist nur die Halbe Wahrheit. Die Zinslast, die die Haushalte erdrückt ist m.W. in der Prä-SPD-Era sprich: CDU-Phase T-1 entstanden.
Gleichzeitig wird im Rat blockiert, dass die Schwarte kracht. Möglicherweise wäre da die SPD nicht anders, aber im Endeffekt: störts doch. ;)
(LT-Team - 22.05.2005)
wenn dann bin ich für Frau Merkel als Kanzlerin! Das wär mal was ganz neues in Deutschland
NICHT MIT DER FRISUR!!
Ich weiß nicht, wer das gesagt hat: Bei der Merkel sei "das Leiden Deutschlands in zwei Mundwinkel gepresst". Und mal abgesehen vom Äußeren (bevor mir noch Oberflächlichkeit nachgesagt wird): Ein(e) Kanzler(in) sollte einem doch wenigstens halbwegs sympathisch sein. Kann ich bei der Merkelin nicht behaupten. Und besser wird's Deutschland unter der CDU auch nicht gehen. (Daysleeper - 22.05.2005)
"das Leiden Deutschlands in zwei Mundwinkel gepresst"
Ist definitiv der Mega-Brüller!!! :))) (Gast - 22.05.2005)
Wulff....Wulff...weiß nicht. Auf der einen Seite macht er einen halbwegs netten Eindruck. Aber ich weiß nicht. Ich mache mir (unabhängig vom Vortänzer) einfach ein bisschen Sorgen. Wenn ich mir überlege, was die CDU schon alles so vorgeschlagen hat: Kopfpauschale etc... das meiste davon zielte darauf ab, dass es die breite Masse deutlich härter trifft, als die Oberschicht. Gut, das ist zwar immer so. Aber bei der SPD hatte ich immer das Gefühl, dass die sozialen Einschnitte lediglich aus der Not heraus und mit schlechtem Gewissen angegangen werden. Ich befürchte, dass die CDU weniger Rücksicht auf sozial Schwache nehmen wird. Und darin liegt ein enormes Krisenpotential. (Daysleeper - 22.05.2005)
Auweia.... ich lieg grad unterm Tisch vor Lachen!
Aber mal im Ernst: ich find ihr Image (und auch ihre Gesamterscheinung incl. Frisur) habe in den letzten Jahren gewonnen. Ich find viele ihrer Ansichten durchaus nicht schlecht und ich halte sie für diejenige in der CDU die noch am meisten begriffen hat, dass es in Deustchland nicht mehr darum geht wer an der Regierung ist, sondern dass man etwas auf die Beine und sich diese nicht gegenseitig stellt.
Also wenn schon das Übel CDU dann wenigstens Frau Merkel. (Tarantel - 22.05.2005)
Als erstes wird die CDU alles rückgängig machen, was die SPD eingeführt hat... (Tarantel - 22.05.2005)
...sich die SPD damit evtl. ein Eigentor
schiesst.
Kann sein. Muss aber nicht. Siehe Kanzlerfrage. Da müssen die jetzt ganz hart ran.
Soll die CDU uns doch den Weg aus der Krise zeigen
Die haben uns ja auch reingeführt ;-) Obwohl: eigentlich haben die Deutschen selbst schuld. Kann mich noch dran erinnern, als es um die Vereinigung ging. Lafontaine "oh, das wird teuer, lieber nicht zu hastig" Kohl: "Niemanden wird es schlechter gehen" (erinnert mich an "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen" ;-)) und "blühende Landschaften". Naja, zum Teil ja richtig: Es blüht auf den Industriebrachen ;-)
Alles in allem sollte man die Schuldfrage mal nicht zu hoch hängen: Deutschland hat über Jahrzehnte über seine Verhältnisse gelebt, plötzlich waren *überraschung* die Kassen leer...und dann saß da ein Koloss an der Regierung, der mit einem tapferen "Weiter so" die Krise einfach wegzusitzen versuchte. Und dann war da noch eine Opposition, die genauso gemauert hat, wie die heutige. Vielleicht wäre eine große Koalition das Sinnigste: Die CDU wäre auch in der Verantwortung, könnte nicht mehr mauern (ebenso wie die SPD) und die Sozen könnten aufpassen, dass es nicht zu ungerecht wird. (Daysleeper - 22.05.2005)
Stoiber hat doch schon verzichtet, bevor es andere aussprechen konnten. Koch und Wulff gehen eher auf Sicherheit (die haetten 2006 wahrscheinlich auch die Merkel vorgeschickt). Bliebe noch Westerwelle - der wuerde wollen - aber wer will den?
Erschreckend finde ich, das die Gegner der Merkel meist nur ihr Aussehen und Image anfuehren - und die Befuerworter meist nur die Tatsache, das sie eine Frau ist und D mal eine KanzlerIn haette.
Ob die Neuwahl tatsaechlich fuer die SPD ein Wahldebakel wird, bleibt abzuwarten. NRW ist dafuer kein Anhaltspunkt, denn da verlor Rotgruen primaer weil die Stammwaehler enttaeuscht fernblieben oder Protest waehlten plus einiger Tricks von Schwarzgelb wie z.B. die Hamsterposse, die man Rotgruen unterjubeln wollte (und worauf nicht wenige ebenso hereingefallen sind, wie auf das mediale Gesummse, Hartz stamme NUR von der SPD).
Im Herbst ginge es um die Wurst! Das duerfte auch dem resigniertesten Rotgruen-Waehler klar werden und wenn die dadurch motiviert werden, ihren Hintern zu erheben, kann das Ergebnis ueberraschend werden.
(ohne Namen - 23.05.2005)
Ich finde das ganze ist ein absolut genialer Schachzug vom Gerhard... immerhin ist die CDU/CSU jetzt im Zugzwang... sie mussten erst mal auf die Schnelle einen Kanzlerkandidaten nennen... das haben sie nun gemacht. Frau Merkel ist m.E. da schon die richtige Wahl... mit Herrn Stoiber lässt sich kein Blumentopp mehr gewinnen...
Und... CDU/CSU müssen jetzt schnell schlagkräftige Thesen verbreiten warum man sie wählen soll... die Zeit ist knapp und läuft insofern eher für als gegen die SPD...
Wir werden sehen mit welchen geschützen aufgefahren wird...
(Tarantel - 23.05.2005)
Vielleicht wäre eine große Koalition das Sinnigste: Die CDU wäre auch in der Verantwortung, könnte nicht mehr mauern (ebenso wie die SPD) und die Sozen könnten aufpassen, dass es nicht zu ungerecht wird.
Vielleicht wäre in der heutigen Situation Deutschlands gar nicht so verkehrt...endlich müssten alle an einem Strang ziehen, denn alle sind in der Verantwortung. Ein Versuch wäre es wert.
(Tarantel - 23.05.2005)
NRW ist dafuer kein Anhaltspunkt, denn da verlor Rotgruen primaer weil die Stammwaehler enttaeuscht fernblieben oder Protest waehlten plus einiger Tricks von Schwarzgelb wie z.B. die Hamsterposse, die man Rotgruen unterjubeln wollte
Kommunal ist immer was anders als Bundesebene... wer kommunal rot/grün wählt müss dass nicht zwangsläufig auch auf Bundesebene tun...Es hängt auch immer viel von den Personen ab die aufgestellt werden. Daran orienteren sich viele Wähler. (Tarantel - 23.05.2005)
das schöne ist ja das viele die 82 er geistich moralische wende vergessen haben. das was wir jetzt ausbaden müssen kommt ja von da.
die kohl bzw hohl taten verdrängen
das die mangelverwaltung aus den 90 igern kommt. das die schwarzen sich nichts getraut haben , wirkliche reformen einzuleiten.
und hat wulff hier etwas geändert? bildung. kultur wird gefordert aber geld wird dafür nicht aus gegeben pisa schockt, aber wohlhabende leute schicken ihre kinder auf privat schulen (siehe die zunahme solcher schulen) und otto normal braucht keine gute schule und alles wird begründet mit kein geld....
aber die top ten im dax zahlen weniger steuern als in ganz deutschland an hundesteuern eingenommen wird.
und ich bin dafür das wir mit dem finger auf die steuerflüchtigenfirmen zeigenund den mündigen bürger wählen lassen was er einkauft oder ob er sein konto bei der xy bank behält.
bäh bin ich jetzt sauer
(udo 65 - 23.05.2005)
schwarzrot ist unser... aber im ernst ich bin dafür.
alles auf den tisch einmal richtig wehtun einmal zeigen wo es hingehen soll.
Ich befürchte, die Parteien sind so in ihr gegenseitig mit dem Finger auf den bösen anderen zeigen Quark eingefahren, dass sie dazu nicht imstande sind. :(
(Gast - 01.06.2005)
welche? :) (LT-Team - 01.06.2005)
Der Bescheid ist auf 2 Seiten. ;) Ne, stimmt schon, zu kompliziert. (LT-Team - 01.06.2005)
Wurde und wird ja als legale gesellschaftlich anerkannte Partydroge Nummer 1 angepriesen. Hohe Steuern auf Suchtmittel empfinde ich als Ausbeutung von Kranken. Alk als das umbennen, was es ist: eine gefährliche Droge. Gleichzeitig Hilfsmassnahmen für Alkoholiker. Dann (in 10 Jahren oder mehr) kann man die Steuern darauf erhöhen, wobei dann wahrscheinlich mehr schwarz gehandelt wird (siehe Zigaretten). (LT-Team - 01.06.2005)
Eine geniale Ablenkung von NRW, ja. Aber die SPD ist ebenso im Zugzwang. Eigentlich noch mehr, denn ihr fehlt ein Jahr.
Bei der Union war doch klar: Entweder Merkel oder ein schmutziger, interner Kampf. Beides langweilig.
Und Thesen haben sie doch schon: Schwarzgelb, weil Rotgruen schlecht ist. Mehr haben die nicht zu bieten.
(ohne Namen - 24.05.2005)
Kommunal SOLLTE es was anderes sein, aber der Waehler sieht das oft anders. Ausserdem laesst sich meine Aussage ueber NRW ja auf D uebertragen.
(ohne Namen - 24.05.2005)
Stimme Udo mal zu.
(ohne Namen - 24.05.2005)
Kommunal SOLLTE es was anderes sein
War's in diesem Fall wahrscheinlich auch, allein schon aufgrund des 1-Stimmen-Wahlrechts in NRW...da konnten kleinere Parteien gar keinen Blumentopf gewinnen, da sie nur dort wählbar waren, wo sie auch einen Direktkandidaten hatten. (Daysleeper - 24.05.2005)
Erschreckend finde ich, das die Gegner der Merkel meist nur ihr Aussehen und Image anfuehren
Mea culpa. Aber nur, weil's so verlockend ist. Schlussendlich ist das bei mir aber nur die Kurzform von: Ich kann mich mit deren politischen Inhalten und Forderungen nicht identifizieren und finde sie furchtbar unsympathisch. Und ich hatte schon 16 Jahre lang einen Bundeskanzler, bei dem ich mir sagte "Neee, den mag ich nicht." Muss ich nicht wieder haben.
Ob die Neuwahl tatsaechlich fuer die SPD ein Wahldebakel wird, bleibt abzuwarten.
Stimmt. Die haben mit so einer spontanen Neuwahl ja schon einmal ganz gute Erfahrungen gemacht. Außerdem kann das mit Merkel auch noch zum Bumerang werden: Eine Frau an der Spitze des Landes mag für den ein oder anderen Stockkonservativen vielleicht ein Grund sein, die lieber doch nicht zu wählen. Und mit einem Homosexuellen bei den Liberalen werden die sich auch nicht anfreunden können. Nicht, dass ich das guthieße, aber es wäre doch schon sehr witzig, wenn die Erzkonservativen der CDU den Wahlsieg kosten würden ;-) Andererseits: Als Gutmensch müsste man dann doch CDU und FDP aus eben diesen Gründen wählen. Wirft mich jetzt in eine Sinnkrise.
Im Herbst ginge es um die Wurst! Das duerfte auch dem resigniertesten Rotgruen-Waehler klar werden
Ja. Aber auch jedem Konservativen, so dass sich dieser Effekt eventuell wieder aufheben könnte.
(Daysleeper - 24.05.2005)
Im Großen und Ganzen werfe ich auch mal eine große Zustimmung in den Raum.
Jedoch
ich bin dafür das wir mit dem finger auf die steuerflüchtigenfirmen zeigenund den mündigen bürger wählen lassen was er einkauft oder ob er sein konto bei der xy bank behält
Da befürchte ich, dass es viel zu vielen Menschen ganz egal ist, als dass es etwas bringen würde. Die haben ihr Unterschichtenfernsehen, DVD-Player und ein Auto, zum dran schrauben... "Dumm sein und Arbeit haben, das ist das Glück", hat ja schon Gottfried Benn erkannt. Oder, wie's neulich so schön in der HAZ gestanden hat: "Konsum ist Opium für das Volk." Und diese Droge wirkt leider sehr gut. (Daysleeper - 24.05.2005)
Wobei man dabei allerdings auch im Hinterkopf behalten müsste, dass durch eine große Koalition meist die radikalen Kräfte erstarken. Und diese Kräfte sind mir zumindest rechterseits schon viel zu stark. Und linker Radikalismus ist letztlich ja auch nicht viel besser. (Daysleeper - 24.05.2005)
Und Thesen haben sie doch schon: Schwarzgelb, weil Rotgruen schlecht ist. Mehr haben die nicht zu bieten.
Das Gefühl hatte ich bislang auch... ich befürchte nur, das wird nicht ausreichen für einen Wahlkampf den sie gewinnen wollen. Denn nur sagen: die anderen sind schlecht reicht bekanntlichweise einfach nicht aus um besser zu sein. Man muss überzeugende Inhalte bieten...
Es ist immer wichtig seinen Standpunkt FÜR eine Sache darzulegen... damit nur gegen eine Sache zu sein kommt man meistens nicht weit... das reicht dem Großteil der menscheit nicht aus.
Und so wird sich die CDU klar positionieren müssen, wo es hingehen soll mit Deutschland.
(Tarantel - 24.05.2005)
Mit der Taktik haben sie aber in NRW gewonnen. Und wenn ich mich nicht verhoert habe, hat die Union sich fuer den Herbst auch schon wieder vorgenommen, keine Positionen zu nennen, sondern sich auf Leitsaetze zu beschraenken.
Logisch, wenn man vorher nicht sagt, was man will, kann einem hinterher auch keiner etwas vorwerfen ;) (ohne Namen - 25.05.2005)
Das übliche halt, das was sie schon immer gemacht haben... und dann werden sie als Regierung gewählt und ich höre die Leute jetzt schon wieder jammern...aber das tun sie ja im Moment auch.
Logisch, wenn man vorher nicht sagt, was man will, kann einem hinterher auch keiner etwas vorwerfen ;)
Ist doch eigentlich richtig clever!
(Tarantel - 26.05.2005)
Sicher ist es das. Damit gewinnt man Wahlen. (ohne Namen - 26.05.2005)
Darf, soll, will Vertrauensfrage erfolgreich / ungewiss gestellt werden? Trennt sich die Regierung schon vorher? Fragen über Fragen, nur gerade was von "Die Grünen waren eher Zufall" (Münte) und "Schwarz / Rot ist keine Schande" (nochmal Münte) und "Die Grünen planen Minister abzuziehen" (irgendwer) im Radio gehört... (LT-Team - 27.05.2005)
Schwarzrot waere wirklich keine Schande - aber eine grosze Koalition und somit die denkbar schlechteste Loesung (hatten wir ja schon mal).
(ohne Namen - 28.05.2005)
schwarzrot ist unser... aber im ernst ich bin dafür.
alles auf den tisch einmal richtig wehtun einmal zeigen wo es hingehen soll.
subventionen weg. steuererklärung auf einem a4 blatt .drei steuerklassen
hohe steuern auf alk (volkskrankheit nr1 und grösster verursacher von volkswirtschaftlichen schäden) krankenkassen reform (brauchen wir 365 verschiedene Kassen?) jeder der risikosportbetreibt soll sich extra versichern
1€ jobs weg (im park der sinne sollte letztens ein jobber 7 tage die woche von 10.00 - 16.00 arbeiten ohne freien tag "ist doch so schön an der frischen luft") oder das altenheim was sich alle halbe jahr neue leute holt ohne fest einzustellen usw.
also schreibt mal was ihr denkt..
(Gast - 31.05.2005)
anscheinend ja. sie haben ja mitglieder. das problem scheint mir eher in privatversichung / gesetzliche versicherung zu liegen. mal ganz vereinfacht: kranke und arme bleiben in der gesetzlichen, wenn sie nicht schon in der privaten waren. die privaten haben weniger kranke. da können die auch ganz anders kalkulieren. vorschlag: weg mit den gesetzlichen oder weg mit den privaten. jedoch ein system, was menschen zwingt in der schlechteren variante mehr geld zu bezahlen ist ungerecht und zwingt die gesetzlichen in den ruin. (LT-Team - 01.06.2005)
Wieso glaubst du, das eine schwarzrote Koalition diesen Mist beseitigen wuerde, wo doch die Roten - oft genug zusammen mit den Schwarzen wie zb Hartz - diesen Mist erst geschaffen haben?
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Btw@lt-team: Nette Unterthemen, aber kann man die nicht tatsaechlich eroeffnen? In einem Thread nun auch noch in x wildverzweigten Themen bei der gegebenen Unuebersichtlichkeit mitzudiskutieren, ist doch recht muehsam...
(ohne Namen - 01.06.2005)
immer drauf zu. dann einfach ein antwortposting mit link unter das jeweilige unterthema mit einem "hier gehts zu diesem thema weiter"-hinweis. (LT-Team - 01.06.2005)
Dann muss man aber vorher dieses neue Thema als Weblog angelegt haben, richtig? Automatisieren waere nicht schlecht...
(ohne Namen - 02.06.2005)
:) ja, es kommt der fup! (follow-up-to). wird noch überlegt, wie am besten ins prog geflanscht. ;)
es gibt übrigens bereits einen nahezu-fup bei inhalten! :)
inhalte werden via rss selbst in lt zurückgefeedet und können aus dem lt-feed neu gebloggt werden. automatisch mit zitaten, links, pi, pa, po... ;)
aber der von dir seit jahren geforderte fup wird kommen. (ich nenne bewusst kein datum) :) (LT-Team - 02.06.2005)
rss gefeedeter lt-feed neu gebloggt?! Nix peil..
fup kommt?! Prima ;) (ohne Namen - 02.06.2005)
klick mal hier... mit dem kleinen "b" kannst du den inhalt neu bloggen. ;) janz einfach.
macht natürlich nur sinn bei grösseren neuen bloginhalten zu vorhandenen inhalten. ein unterthema aus nem vorhandenen kommentar fuppen ist natürlich praktischer und öfter benötigt. ganz klar.
aber die funktionalität funktioniert halt nicht nur bei eigenen feeds, sondern natürlich auch bei allen externen Quellen (LT-Team - 02.06.2005)
äähh.. ich glaub ich bin zu bloed, um das zu verstehen.. ich werd halt abwarten, was sich hier wann tut und wie benutzbar es sein wird.. *az* (ohne Namen - 03.06.2005)
biste definitiv nich zu blöd zu, weil: haste schon gemacht!!! ;) in einigen deiner blogs haste bereits aus den feeds gebloggt (mit links und zitaten und so weiter automatisch)... ;) nur, dass in dem von mir genannten beispiel eben nicht ein "netzeitung"-inhalt aus den feeds gebloggt wird, sondern ein laatzentown-inhalt aus den feeds gebloggt wird... lt inhalte kommen da genauso rein, wie netzeitung und so weiter... ;) (LT-Team - 03.06.2005)
Kannste dann nicht einfach mal alle kommentare mit dem kleinen "B" versehen?! (ohne Namen - 04.06.2005)
ein kleines fup! :)
quoten ist theoretisch unnötig. wenn man mit "beantworten" arbeitet, und evtl. ein stichwort in den titel schreibt, hängt man direkt unter dem, was man quoten will, wäre also doppelt direkt hintereinander.
am einfachsten, übersichtlichsten und überhaupt ist es, beantworten zu klicken, kurzes stichwort (anstatt quote) in den titel, dann antwort auf das stichwort in den text.
bei mehreren dingen, auf die man bezug nehmen möchte, sind mehrere kommentare mit "beantworten" genau richtig. weil: der thread kann so richtig gethreadert werden, je nach unterthema. und das bleibt sogar alles zusammen. ;)
alles off the topic, fup kommt. aber erstmal drüber nachdenken, wie am besten. (LT-Team - 04.06.2005)
quoten ist theoretisch unnötig. wenn man mit "beantworten" arbeitet, und evtl. ein stichwort in den titel schreibt, hängt man direkt unter dem, was man quoten will, wäre also doppelt direkt hintereinander.
am einfachsten, übersichtlichsten und überhaupt ist es, beantworten zu klicken, kurzes stichwort (anstatt quote) in den titel, dann antwort auf das stichwort in den text.
bei mehreren dingen, auf die man bezug nehmen möchte, sind mehrere kommentare mit "beantworten" genau richtig. weil: der thread kann so richtig gethreadert werden, je nach unterthema. und das bleibt sogar alles zusammen.
Ist mir im Gegensatz zu normalen Foren und normalem Quoten schlicht zu kompliziert und zeitraubend.
(ohne Namen - 05.06.2005)
Ihr seid ja sowas von Off-Topic... :-) (Tarantel - 06.06.2005)
Mir ist inzwischen schon fast egal aob rot/rün oder schwarz/gelb oder Ampel... hauptsache es passiert endlich mal was bahnbrechendes in diesem Land. Und damit meine ich nicht: Steuersenkungen für alle und auf der anderen Seite Erhöhung der Mehrwertsteuer... dass man dabei nur verliert ist schon von vornherein klar... das gehet doch wieder zu Lasten des Konsums... (Tarantel - 06.06.2005)
Ja, eben weil das "B" fehlt :D
(ohne Namen - 06.06.2005)
Was denn Bahnbrechendes?
(ohne Namen - 06.06.2005)
das F! :) (FUP) (LT-Team - 06.06.2005)
Hauptsache es passiert endlich mal was! Denn nur mit dem Finger auf die Gegenseite zeigen und mosern... davon wird in DEutschland die Karre auch nicht aus dem Dreck gezogen... damit kommen weder die SchwarzGelben noch die RotGrünen davon... (Tarantel - 06.06.2005)
Alle?! (ohne Namen - 07.06.2005)
Ein paar nach Einkommen gestaffelte Steuersaetze... alle(!!!) Einkommen (auch die im Ausland, so wie es die Amis machen) heranziehen... einkommensmindernd duerfte nur Soziales (Pflege, Krankheit, Unterhalt, o.ae.) sein... et voila... (ohne Namen - 07.06.2005)
Wenn man der Ansicht ist, etwas sei eine schlimme Droge und die Konsumenten Suchtkranke, gibt es nur eine Moeglichkeit: Konsequenz!
Also Verbot statt Steuern.
(ohne Namen - 07.06.2005)
Entweder man will es solidarisch und sozial - dann muessen die Privaten weg und die gesetzliche Pflichtkasse muss bleiben.
Oder man will es nicht so, sondern marktwirtschaftlichen Wettbewerb - dann muss man komplett Privatisieren und den Staat komplett da raushalten und jeder muss zusehen, ob und wie er sich versichert und das finanziert.
Mischmasch wie "wird wollen Wettbewerb aber hier schieszen wir was zu und da gleichen wir aus" (zb bei Armen, familien, etc) darf es dann nicht geben.
(ohne Namen - 07.06.2005)
Hauptsache es passiert endlich mal was!
Tz, typisch Fun-Generation :D
(ohne Namen - 07.06.2005)
Z.B. dass man mal ein echtes Sinken der Arbeitslosigkeit bemerkt und dass man dafür auch ein echtes Konzept erkennen kann was Sinn macht und auf Dauer angelegt ist...
Z.B. dass man sich mal einheitlich auf ein neues funktionierendes Sozialsystem einigt...
Z.B. dass man nicht mehr dass Gefühl hat man verdient zwar eine ganze Menge Geld, aber unterm Strich bleibt so gut wie nichts mehr davon übrig...
Z.B. dass auch mal wieder ein Ruck durch die Menschen geht und nicht mehr nur gemosert wird, sondern jeder bereit ist sich für eine Sache die ihm wirklich am Herzen liegt auch zu engagieren... (Tarantel - 07.06.2005)
Was waere denn fuer dich ein funktionierendes Sozialsystem? (Sowas haben doch alle als Konzept aber bei jedem siehts anders aus).
Ob Politik etwas gegen Arbeitslosigkeit machen kann, ist fraglich (ausser, der Staat schafft selbst AP). Ausserdem ist AL auch Definitionssache - wer ist wann und warum tatsaechlich arbeitslos bzw. was ist das genau.
Rechnerisch ergibt sich die AL aus der Menge der (wie auch immer definierten) Arbeit und der Verteilung auf eine (wie auch immer definierte) Menge Menschen.
Ruck durch die Buerger?! Bei vielen sind das eher die letzten Zuckungen... (ohne Namen - 08.06.2005)
Was waere denn fuer dich ein funktionierendes Sozialsystem? (Sowas haben doch alle als Konzept aber bei jedem siehts anders aus).
Funktionstüchtig halt... ohne Augenwischerei. Damit meine ich, eine gewisse Grundversorgung (vor allem medizinisch) soll für alle gewährleistet sein. Ansonsten muss man die Abgaben ein bisschen besser verteilen....ich hab leider auch kein Patentrezept. Fakt ist, die Kassen sind leer und gerade in unserem Sozialsy (Tarantel - 08.06.2005)
Was ist denn "gewisse"? Oder "bisschen"? Oder "besser"?
(ohne Namen - 09.06.2005)
Ach Du dickes Ei...wo bin ich denn hier abgestorben... da hatte noch viel mehr gestanden...kein Wunder dass Andy mich nicht verstanden hat...na so ein Ärger... (Tarantel - 10.06.2005)
Eine medizinische Grundversorgung die alles beinhaltet, was lebenswichtig und alltagswichtig ist. Dazu zählen für mich z.B. auch anständige Zähne. Ich finde z.B. vieles was heute nicht mehr von den Kassen bezahlt wird schon zu wenig... das müsste in der Grundversorgung noch mit drin sein. Z.B. gewisse Vorsogeruntersuchungen beim Frauenarzt (um nur mal ein mir bekanntes Beispiel zu nennen). Ich denke mal es ist sehr schwierig und arbeitsintensiv hier die richtigen Dinge zu finden. man könnte jetzt schon ketzerisch fragen , welche medizinische Versorgung sollte da z.B. nicht drunter fallen...käme ich ausser bei plastischer Chirurgie wg. Schönheit schon in absolute Erklärungsnot.
Wie gesagt ich hab da auch kein Patentrezept...fakt ist, dass momentan die Soanne zwischen arm und reich immer grösser wird.
Viel geholfen wäre dem Gesundheitssystem wahrscheinlich schon damit, wenn man die privaten Kassen abschaffen würde... dann würden nämlich viele Besserverdienenden auch wieder prozentual von ihrem Einkommen in eine gesetzl. Kasse einzahlen...da wäre bestimmt schon ne Menge Holz. (Tarantel - 10.06.2005)
Grundversorgung: Alles, was med. notwendig ist und nachweislich Erfolge bringt und wenn es nur die Statistik nachweist (Med. in der Testphase mal ausgeklammert).
Ausschlieszen: Schoenheits-OP einfach so: nein. Aber nach Unfall o.ae. wiederherstellen: ja.
Zaehne: Da wuerde ich einen Anreiz einbauen. Jeder startet mit 100%. Jede Vorsorgeuntersuchung (zb 1-2 mal im Jahr) bringt +5% (bis max. 100% insges.) und jedes Verpassen bringt -10%. Et voila.
Kassen: Ob privat oder staatlich ist egal - wichtig waere, nur eine Kasse zu haben, in die alle nach ihrem Einkommen einzahlen. Das waere solidarisch - alles andere eher darwinistisch - das schlechteste waere ein augenwischender Mix (zb die Unionsplaene zur Kopfpauschale mit Ausnahmen fuer Waehlergruppen).
(ohne Namen - 11.06.2005)
Macht nix.. schlimmer war, das auch der neue Kommentar nicht als solcher gekennzeichnet war.. (ohne Namen - 11.06.2005)
??? (Tarantel - 11.06.2005)
Hätt ich selber nicht besser formulieren können...
Die Frage ist nur welche der zur Wahl stehenden Parteien wird uns nur annähernd in diese Richtung bringen...
Ich fürchte keine...
(Tarantel - 11.06.2005)
Yep, was aber auch am Waehler liegt, weil er selbst nicht so genau weiss, was er will bzw. sich nicht knallhart entscheiden will. (ohne Namen - 12.06.2005)
Die (deine) neuen Kommentare werden hier nicht mit dem roten Kaestchen versehen (zumindest in diesem Thread - vielleicht hat der ja ne Macke?!)
(ohne Namen - 12.06.2005)
Ich fürchte, dass die kommende Wahl eine reine Protestwahl werden könnte... was allerdings nicht gerade förderlich für eine Verbesserung des Zustandes in Deutschland wäre...
Wie hat heute irgendwer im Deutschen Fernsehen gesagt( ich glaub es war der oberste der Wirtschaftsweisen Bert Rürup): jetzt kommt die CDU die es auch nicht besser machen kann und dann schlägt in 4 Jahren die Stunde der Demagogen.... hoffen wir das das noch jemand verhindern kann! (Tarantel - 12.06.2005)
Wenn alle Parteien murxen, bleibt ja keine Alternative, ausser Protestwahl oder Nichtwahl - und Nichtwahl ist doof.
Wirtschaftsweisen misstraue ich - auch, wenn Ruerup mit dieser Binsenweisheit nicht Unrecht hat...
(ohne Namen - 13.06.2005)
Wenn alle Parteien murxen, bleibt ja keine Alternative, ausser Protestwahl oder Nichtwahl - und Nichtwahl ist doof.
Nichtwahl ist doof da stimme ich zu...
Bei den Protestwahlen sollte man aber dennoch vorsichtig sein, dass man nicht aus "Protest" Kräften in Deutschland Macht in die Hand gibt, die von diesen garantiert missbraucht werden....
(Tarantel - 13.06.2005)
Diese Vorsicht ist doch bei allen Parteien/Kraeften angebracht.
(ohne Namen - 14.06.2005)
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