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BA plant intensive Befragung von Arbeitslosen

BA plant intensive Befragung von Arbeitslosen - Die BA will Arbeitssuchende zukünftig offenbar genau durchleuchten. Laut einem Pressebericht will die Behörde das «soziale Geflecht» des Arbeitslosen erkunden. [Netzzeitung / Deutschland] Genau und bald haben wir den gläsernen Mensch... man könnte doch gleich bei der Geburt einen Chip einpflanzen und bei den entsprechenden Stellen (Behörden, Ämter etc.) entsprechende Terminals aufstellen... und wenn man an einem Sensor vorbeigeht dann werden alle Daten eingelsen: aws hat man in den letzten 24 Stunden gegessen, wo hat man sich aufgehalten, mit wem, was hat man eingekauft, wieviel Geld hat man ausgegeben und wie war bei den jeweiligen "Verrichtung" der emotionale Gefühlszustand...dann kann man doch die Menschen viel besser "einschätzen".
(Tarantel 22.05.2005)

Kommentare

Der obige Artikel formuliert das sogar noch niedlich. Hab in einem anderen Forum folgendes gefunden: Die Erhebung folgender "Falldaten" sind u.a. zukünftig geplant: Zitat: a) Stammdaten: Hierzu gehören die leistungsbegründenden Daten (Familienzusammensetzung, Alter, Erwerbsstatus, Sonderbedarf, KdU) b) Ressourcendaten: Hierzu gehören alle Daten des sozialen Geflechts wie etwa Familienkonstellation, Freundschaften, Nachbarschaftskontakte, Vereinszugehörigkeit einschließlich einer mit dem Kunden erarbeiteten Bewertung (beispielsweise in Form einer grafischen Darstellung –Genogramm-) der Beziehungsstärke. Auch Merkmale zur Wohnsituation, Kontakte zu weiteren Beratungseinrichtungen, Selbsthilfegruppen können hier erfasst werden. c) Persönlichkeitsdaten: Hier werden für die Erwerbsorientierung bedeutsame Eigenschaften (Merkmale) wie Selbstbild, Frustrationstoleranz, (Miss-) Erfolgsorientierung, Belastbarkeit, Leistungsbereitschaft erfasst. d) Gesundheitsdaten: gesundheitlicher Zustand, Krankheiten, Behinderungen, regelmäßige Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte etc., die Vermittlungshemmnisse signalisieren...... Seite 21/22 der Quelle (.pdf-Datei) http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2005/fachkonzept-abschlussfassung-fallmanagement.pdf Was das "freiwillig" betrifft, gilt da das uebliche Motto beim Amt: Wer dankend ablehnt, hat was zu verbergen und ist verdaechtig. Aus Angst vor Konsequenzen macht man dort schnell mal "freiwillig" etwas mit... (ohne Namen - 22.05.2005)

Das ganze ist ziemlich pervers finde ich...ich weiss jetzt nicht, ob ich das genau gelesen habe, aber wer hat denn das ganze "verbrochen"? Und ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass dadurch leichter ein Arbeitsplatz für einen Arbeitslosen gefunden wird... (Tarantel - 22.05.2005)

Wird auch nicht. Es dient primaer dem Aussortieren zu anderen Traegern (und wenn der Alo halt nur als zu krank gilt und somit andere Kassen zahlen) und dem Druck (nicht in AP, sondern in Masznahmen oder in den heimischen Haushalt) und beides dem statistischen Verschoenern der Zahlen. Das sind die alten Kohl-Methoden, die da benutzt werden (und nicht umsonst, hat die Union Hartz mitgetragen). Also nix Neues ;) (ohne Namen - 23.05.2005)




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