Freilaufender "Tourist" sorgte für Aufregung in Laatzen
Eine freilaufende Dogge hat am Dienstag Abend in der Zeit zwischen 18.30 Uhr bis 19.45 Uhr in Laatzen für Aufregung gesorgt. Das Tier konnte letztendlich mit Hilfe der Besitzerin eingefangen werden.
Bei der Polizei gingen mehrere Anrufe über einen freilaufenden großen Hund ein, der durch das Naturschutzgebiet östlich des Gebietes der EXPO-Plaza umherlief.
Weitere Meldungen kamen aus dem Bereich des Stadtkernes, wobei der Vierbeiner auch am Abenteuerspielplatz an der Pestalozzistraße gesehen wurde.
Ein Streifenwagen konnte den streunenden Hund schließlich im Bereich der Otto-Hahn-Straße ausfindig machen und forderte zur Unterstützung den Rettungswagen "Tier" der Feuerwehr an.
Die 26-jährige Halterin, die sich zurzeit als Gast in Laatzen aufhält, hatte ihren Vierbeiner bereits vermisst und sich selbst auf die Suche gemacht. Als sie den Wagen der Tierrettung bemerkte, nahm sie mit den Beamten Kontakt auf und wurde so zum Fundort gebracht.
Trotz der Freude von Hund und Frauchen, muss die Verantwortliche nun mit einer Kostenrechnung und einem Bußgeldfahren rechnen. Während seines "Auslaufes" wurden keine Personen bedroht. Das Tier gilt als friedlich.
Wer einer Dogge mal in die Augen geschaut hat, ahnt, was die Kinder auf dem Abenteuerspielplatz gedacht haben könnten. :)
Leider liegt uns kein Foto des Hundes vor. (LT-Team 18.05.2005)
Kommentare
Also ich habe einer Dogge mal ins Auge geschaut... und ich kann mich super in die Kinder hineinversetzen ich war damsl nämlich glaube ich 6 oder 7 Jahre alt... an diesem Tag gab es keine frischen Brötchen, denn die Dogge saß mit abgerissenem Halsband genau vor dem Bäcker...
Alles was ich noch weiss: Ich bin um mein Leben gerannt! (Tarantel - 22.05.2005)
Wenn die Kinder weder echte negative Erfahrungen gemacht haben, noch durch hysterische Erzaehlungen veraengstigt wurden, werden sie gedacht haben: Cooles Vieh ;)
(ohne Namen - 23.05.2005)
Kann sein...
Viel hängt auch davon ab wie sie über Hunde aufgeklärt wurden. Ob: alle Hunde beissen sei vorsichtig... oder: wenn man dem Hund nichts tut tut er einem meistens auch nichts... (Tarantel - 23.05.2005)
Mir wurde ein Mix davon anerzogen und ich bin damit ganz gut gefahren. Frueher galt: Es hiesz "Hunde tun nix aber pass trotzdem auf und grabbel nicht jeden an". Heute eher verkehrte Welt: "Hunde sind Killer" und Eltern lassen trotzdem ihre Kids an jedem Hund rumfummeln. (Und wenn der erschreckte oder getretene Hund dann knurrt, zuckt oder "schnappt", gilt er wieder als Killer. So schlieszt sich der Narrenkreis... *az* :/
(ohne Namen - 24.05.2005)
da sprichst Du mir aus der Seele... gerade der Satz: Hunde sind Killer ist für mich abartig. Denn wenn ein Hund "Killer" ist, dann ist er vom menschen dazu gemacht worden...
Und jeden Hund pauschal als Killer zu bezeichnen ist einfach grundfalsch und bewirkt, dass Fehlverhalten sowohl bei Erwachsenen und Kindern auftritt (unbegründetes Treten, Schlagen etc.). Dass der Hund sich dann "wehrt" ist ziemlich normal. Nur schuld ist er nicht daran...sondern wieder der Mensch... (Tarantel - 24.05.2005)
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